TV Mosbach muss bittere Pille schlucken

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TSV Bönnigheim – TV Mosbach 39:21

von Dirk Förster (df)

500 Anzeigetafel Boennigheim

Ein bitteres Ergebnis zeigte die Anzeigetafel nach dem Schlusspfiff. ( Foto:Ackel)

Bönnigheim. (df) Sang – und klanglos gingen Mosbachs Handballer beim Aufstiegsmitfavoriten TSV Bönnigheim unter. Mit einer 18-Tore-Packung schickten die Männer von Uwe Sauerbrey die Försterbuben zurück ins Badische. „Das war die wahrscheinlich längste zweite Halbzeit seit ich in Mosbach bin“ sagte Dirk Förster nach dem Spiel sarkastisch.

Das Spiel der beiden Kontrahenten begann ausgeglichen. Bis zum 4:4 nach neun Minuten waren die Kreisstädter mit ihrem Gastgeber noch auf Augenhöhe. Dann setzten sich die Hausherren, angetrieben von den starken Dominic Zaeh und Yanik Zerweck auf 10:6 ab. Förster zog die Bremse und wollte seine Männer in einer Auszeit neu einstellen. Bis zum 14:10 gelang das auch, aber dann brachen im Prinzip schon alle Dämme. Fünfmal in Folge mussten Andreas Wieder und Michael Goertz hinter sich greifen ohne einen Erfolg ihrer Angreifer feiern zu können. 21:12 stand es zur Pause.




In dieser versuchten es die Trainer mit einem Weckruf, gehört haben ihn ihre Ballwerfer nicht. Dem 21:13 Auftakt folgten erneut vier Tore der Heimsieben in Folge und beim 25:13 war der Fisch im Prinzip geputzt. Einzig der an den Ketten zerrende Fabian Schmid versuchte seine Farben im Spiel zu halten. Er ackerte in der Abwehr und im Angriff vorbildlich und versuchte seine Mannschaftskameraden zu motivieren, letztlich aber vergeblich. Eine Unmenge an individuellen Fehlern in allen Bereichen leisteten sich die Mittmann und Co. in diesem Spiel. Die Abwehr war löchrig wie der berühmte Schweizer Käse und im Angriff war statt gebundenem Spiel ein Hühnerhaufen zu sehen. Bis zum 27:18 war es noch einigermaßen erträglich, dann brachen aber alle Dämme.  Förster nutzte die entschiedene Partie um den jungen Spielern deutlich mehr Einsatzzeiten zu geben, aber „aufgedrängt hat sich da nun wirklich keiner“, so der Trainer. Am Ende wurden die Kreisstädter noch so richtig abgewatscht. Im Angriff ging ab der 50. Minute gar nichts mehr und der defensive Bereich verweigerte quasi die Arbeit. Die Gastgeber trafen mit jedem Wurf und vergrößerten so den Vorsprung auf am Ende 39:21.

„Das war unser schlechtestes Spiel in dieser Runde und ich hoffe, dass das auch so bleibt. Klar mussten wir mit Stefan Hebel und dem verletzten Jan Schupp zwei wichtige Spieler ersetzen, aber das rechtfertigt nicht die Leistung der anderen. Das war einfach alles ohne Mumm. Bis auf Fabian hat heute keiner seine Leistung gezeigt. Ich verliere zwar lieber einmal so als fünfmal mit einem oder zwei Toren, aber die Spieler müssen die Lehren daraus ziehen und sofort wieder Vollgas geben. Wir haben noch zwei schwere Auswärtsspiele bis Weihnachten und da wollen wir punkten“, so Förster zum Schluss.

Das irgendwie und irgendwo der Rhythmus verloren gehen kann, hat bei Mosbach auch mit dem Spielplan zu tun. Der ist zerklüftet wie die britische Küste. Jetzt ist wieder eine Woche frei, dann geht es zum starken Stuttgarter Aufsteiger und am 23.12. steht das letzte Spiel des Jahres an. Mosbachs Handballer müssen am 4. Advent bei der SG Degmarn Oedheim ran.

TV Mosbach: Goertz und Wieder, Schupp, Blasmann, Grimm 3, Jurk, Hoffmann 1, Mittmann 9/1, Gärtner, Weimann, L.Schmid, Heiss 3, F.Schmid 5, 

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