„Wo sägen aufhört, fängt Trennen an“

SilverCut aus Neckarelz exportiert weltweit

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(Foto: pm) 

Mosbach. (pm) Auf der Stuttgarter Leitmesse für die Metallbearbeitung AMB, die mittlerweile auch international bedeutende Anlaufstelle für Anwender aus der fertigenden Industrie ist, präsentierte sich die Neckarelzer Firma Silvercut-Silbermann GmbH bereits zum dritten Mal mit einem Stand. Über den überaus erfolgreichen Verlauf der Messe – über 140 Neukontakte konnten geknüpft werden – berichteten die Geschäftsführer Karlheinz Kunert und Albrecht Riess dieser Tage Oberbürgermeister Michael Jann, Bürgermeister Michael Keilbach und Wirtschaftsförderer Alfred Schumacher bei deren Besuch der Firma in der Bahnhofstraße.

Die Firma SilverCut – Silbermann GmbH mit ihren derzeit 35 Mitarbeitern ist seit Jahrzehnten auf dem Gebiet der Trenntechnik tätig und fertigt Trenn- und Sondermaschinen für den nationalen und internationalen Export. Der Exportanteil liegt dabei bei rund 70 %.




„Wo sägen aufhört, fängt Trennen an“, so das eingängige Motto der Firma, denn Trennmaschinen kommen immer dann zum Einsatz, wenn Materialien zu hart sind, um gesägt zu werden. SilverCut ist daher Partner der Industrie im metallographischen Prüfschnittbereich. Die Maschinen kommen außerdem bei der Produktion und Konfektionierung von z.B. Führungen, Rohren, Rollspindeln und Feingussteilen zum Einsatz. Mit dem Bemühen um beständige Qualität und Innovation hat sich SilverCut die Position als Marktführer im Bereich der Ablängmaschinen erarbeitet. Vor allem die Type RSP-400 findet bei den Kunden großen Zuspruch. Auf den Maschinen von SilverCut werden z.B. Teile für die Automobilindustrie, für Laboratorien, aber auch z.B. für die Ariane-Rakete gefertigt.

Damit hofft die Firma auch weiterhin einen Beitrag zur wirtschaftlichen Attraktivität der Region zu leisten. Viele Maschinen werden international verkauft. Bei Lieferanten und Zuliefererfirmen setzt SilverCut größtenteils auf Betriebe aus der regionalen Umgebung.

Mit der momentanen wirtschaftlichen Situation ist man bei SilverCut durchaus zufrieden. Dank der guten Auftragslage hat sich der Betrieb auch für die Zukunft auf Wachstum eingestellt und will weiterhin ein zuverlässiger Wirtschaftsfaktor der Region bleiben. Allerdings, so beide Geschäftsführer unisono, besteht wie bei vielen Unternehmen der Region ein Nachwuchsproblem bzw. ist es schwierig, qualifiziertes Personal an sich zu binden. Oberbürgermeister Jann sicherte zu, die Firma SilverCut weiterhin nach Kräften zu unterstützen. 

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