Souverän, weitsichtig mit sozialem Gewissen

Christel Combs steht seit 20 Jahren im technischen Bereich „ihre Frau“

Christel Combs

Christel Combs am Schreibtisch „ihrer GmbH“. (Foto: Liane Merkle)

Dallau. (lm) „Wir beglückwünschen uns und danken Ihnen für 20 wirklich tolle Jahre der Geschäftsführung“, so Rolf Neureuther als technischer Betriebsleiter der KEO-GmbH im Namen der Belegschaft und im Rahmen der Weihnachtsfeier im Lohrbacher Gasthaus „Zum Goldenen Stern“, während er Christel Combs das Dankeschön-Präsent ihrer Mannschaft überreichte.

Es war sicher nicht immer einfach für Christel Combs, in der Männerdomäne „Kunststoffverarbeitung“ ihre Frau zu stehen und den richtigen Hebel der Entscheidungen zu drücken. Doch meistert sie die Geschäftsführung der Dallauer Kunststoffverarbeitung Erwin Ofenloch GmbH mittlerweile seit 20 Jahren souverän, weitsichtig und mit großem sozialen Gewissen.

Christel Combs, geb. Ofenloch, ist in dieser Firma praktisch aufgewachsen, die im kommenden Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiern kann. Die heute überaus etablierte Firma hatte ihre Ursprünge sehr bescheiden in der Garage des Wohnhauses im Lohrbacher Panoramaweg, bevor der Kundenstamm es erlaubte, die erste Halle zu bauen. Die stetige Expansion zu zwei Produktionshallen und fünf Mitarbeitern innerhalb von sieben Jahren war der Lohn von viel Enthusiasmus und Energieaufwand seitens der Firmengründer Erwin und Katharina Ofenloch.




Gewürdigt werden durch die immer größter werdende Kundschaft bis heute die fachkundige Beratung sowie durchdachte praxisorientierte Projektentwicklung Kundeneigener Artikel, verbunden mit fairer Kalkulation des technischen Betriebsleiters Rolf Neureuther.

Am 20. März 1979 wurde die Firma als Erwin Ofenloch GmbH eingetragen. Doch der familiäre und soziale Führungsstil, den die Mitarbeiter durchaus zu schätzen wissen, ist geblieben und Geschäftsführerin Combs praktisch in die Wiege gelegt worden. Christel Combs war schon als Kind überaus technisch interessiert und sie half während der Schulzeit und auch während ihrer Ausbildung zur Exportkauffrau bei BAMA im elterlichen Betrieb mit. Nach ihrer Lehre bereicherten einige Jahre in Amerika ihre Entwicklung und sie konnte ihren frühen Erfahrungsschatz im Familienbetrieb zum Einsatz bringen. Während ihre Schwester Ingrid nach dem schmerzlich frühen Tod von Mutter Katharina die Finanzen in die Hand nahm, unterstützte sie den Vater, der viel im Außendienst beschäftigt war, in der technischen und kaufmännischen Betriebsführung und erlebte die Expansion des Betriebes hautnah mit.

1985 platzte der Lohrbacher Betrieb sprichwörtlich „aus allen Nähten“. Betriebserweiterung war dringend notwendig, aber im Lohrbacher Mischgebiet „Panoramaweg“ nicht mehr möglich. So entschloss das Vater-Töchter-Trio wagemutig, in die ehemaligen Produktionshallen der Odenwaldwerke im Dallauer Industriegebiet umzusiedeln. Inzwischen beschäftigt der Betrieb weit über 25 Mitarbeiter, darunter Eric Combs als dritte Generation, und ist technisch auf dem flexibelsten Stand. Tiefziehautomaten ermöglichen problemlos die Fertigung von Großserien, wobei Kleinkunden mit Miniserien oder Einzelanfertigungen Dank des entsprechenden Maschinenparks genauso gut betreut und bedient werden können. 1997 sicherte dann die Firma Müller-Combs-Müller durch Kauf des Werksareals den erweiterungsfähigen Standort für den Betrieb. 

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