Naturerlebnis auf dem Skulpturenradweg

Wie sieht sollte eine Streuobstwiese aussehen? – Was sind eigentlich Hecken? – Wie und wo ist der optimale Standort eines Bienenhotels? – Auf welchem Weltranglistenplatz befinden sich Bienen? (3, 7 oder 9) – Wie alt und wie groß ist die Friedenseiche in Großeicholzheim? – Wie hilft die Eiche dem Hirschhornkäfer bei der Paarung?

Naturerlebnis

(Foto: pm)

Viele Fragen von Christian Thumfahrt und Frank Laier am vergangenen Sonntag bei der „Natur-Wanderung“ im Schefflenztal – Großeicholzheim. Und noch mehr Antworten, Anregungen und Gedankenanstöße wurden von den NABU-Spezialisten der Ortsgruppe Seckach- Schefflenztal gegeben.

Pünktlich um 14:00h begrüßte Seckachs Bürgermeister Thomas Ludwig ca. 60 Gäste aus den RIO-Kommunen. Sie alle waren der Einladung des Zweckverbandes RIO mit dem Skulpturenradweg gefolgt, welcher sich bereits zum 4. Mal an der landesweiten Naturerlebniswoche beteiligt.

Bei der 2,5 stündigen Wanderung erlebten die Teilnehmer alle Bereiche unserer Lebensräume: Wiesen & Wälder, Pflanzen & Tiere, Wasser & Wind,…..

So wurde der Begriff der Biodiversität (Biologische Vielfalt) ganz konkret. Er bezeichnet das gesamte Spektrum des Lebens auf der Erde. Damit schließt er nicht nur die Vielzahl aller natürlich vorkommenden sowie der gezüchteten Tier- und Pflanzenarten, Mikroorganismen und Pilze ein, sondern auch die genetische Vielfalt innerhalb jeder Art. Auch die Vielfalt der Lebensräume auf der Erde mitsamt ihren komplexen ökologischen Prozessen und Wechselwirkungen gehören zur Biodiversität. Für den Menschen ist die Biodiversität eine der wichtigsten Lebensgrundlagen und Garant für Lebensqualität, von dem wir auf vielseitige Weise abhängen oder profitieren.




Einige Beispiele sind:

Nahrungsmittel: Erhalten wir die genetische Vielfalt der Nahrungsmittel, erhalten wir damit auch die Möglichkeit, auch unter veränderten (klimatischen) Bedingungen leistungsfähige Arten zur Ernährungssicherung der wachsenden Weltbevölkerung zur Verfügung zu stellen.

Medizin: Viele „neue“ Wirkstoffe kommen zunächst aus der Natur, z.B. aus Pflanzen (Aspirin), Pilzen (Penicillin) oder Tieren: so sind Meeresschwämme derzeit Hoffnungsträger in der AIDS-Forschung.

Technik: Die Natur liefert uns Vorbilder für innovative Lösungen in der Technik und für effizientes Wirtschaften. Durch den Rückgang der Biodiversität werden die Möglichkeiten, von ihr zu lernen, immer weniger.

Nur wenn alle Ebenen der Biodiversität intakt bleiben, kann es gelingen, uns diese wichtigen Ressourcen sowie wichtige ökologische Dienstleistungen der Natur, wie z.B. die Bereitstellung von sauberer Luft und Wasser, zu erhalten. Das weltweit rasante Tempo des Verlustes an biologischer Vielfalt und Bestandsgrößen erfordert energische Maßnahmen und ein international abgestimmtes Vorgehen.  (www.nabu.de)

Die Aktionsidee des Zweckverbandes RIO, Regionaler Industriepark Osterburken mit dem Skulpturenradweg war es Menschen in und aus den RIO Kommunen einzuladen sich aktiv an der Naturerlebniswoche zu beteiligen. In diesem Jahr ist dies der RIO Gemeinde Seckach-Großeicholzheim mehr als gelungen.  

Nicht nur der Wissensdurst war am Ende der Wanderung gestillt, dank der Freiwilligen Feuerwehr Großeicholzheim beim Feuerwehrfest wurde auch Körper und Geist gestärkt. Schön, das Sie dabei gewesen sind, bis zum nächsten Jahr nach dem Motto „gemeinsam Naturerleben“ in den RIO Kommunen Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach.

Infos im Internet:

www.skulpturenradweg.de

 

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