GTO-Musiker werden exzellentem Ruf gerecht

Das Kleinod unter den Weihnachtskonzerten

GTO Spiellaune

(Foto: privat)

Sennfeld. (pm) Jedes Jahr von neuem füllen die GTO-Musiker zur Weihnachtszeit eine Kirche in einem der Heimatorte der Schüler. Ein musikalisch höchst spannend und abwechslungsreiches sowie kurzweiliges Konzert begeisterte die mitgereisten Eltern, Kollegen und Konzertbesucher in der evangelischen Kirche in Sennfeld am Vorabend des letzten Schultags vor den Weihnachtsferien.

Das GTO, eine weithin bekannte Hochburg für Bläsergruppen wurde seinem exzellenten Ruf einmal mehr gerecht. Das große Blasorchester unter Leitung von Fabian Stoffler zeigte sich zum Beginn des Konzertes als sehr homogen und einfühlsam aufspielendes Ensemble. Liebevoll vorgetragene Weihnachtschoräle haben die Zuhörer sofort ergriffen, schöner kann man ein Weihnachtskonzert kaum beginnen. Die Gruppe hat sich zu einem ansehnlichen solide besetzten und durchaus auch mächtig aufspielenden Blasorchester entwickelt, eine Freude für alle Freunde der konzertanten Blasmusik.

Auch die weiteren Bläserensembles des GTO standen bei ihren Vorträgen in nichts nach. Die Kiddies` Band, die Nachwuchsjazzformation, spielt auf einem ansprechenden Niveau Balladen und Swingtitel, der Ohrwurm „Rudolph, the reed-nosed reindeer“ war natürlich für die Jungjazzer das Lieblingsstück, bei welchem sie ihr Vorliebe für den Swing so richtig ausleben konnten.




Die Bigband gesellte sich mit der gleichen Spielfreude in die Reihe der GTO-Bläserensembles. Kreative solistische Beiträge von Vibraphon, Trompete, Saxophon und Gesang zeichneten für die stilistische Ausrichtung als Jazzband. Auch der Gesamtsound der ganzen Band ist trotz des Aderlasses von acht Musikern im Sommer 2013 schon wieder beeindruckend, wie viele Kenner der Band übereinstimmend feststellen konnten. Gleich zwei Versionen von „White Christmas“ – eine Latin- und eine Swing-Gesangsversion ließen die Zuhörer erahnen, welche klanglichen Varianten sich durch verschiedene stilistische Interpretationen erzielen lassen. Bei der Zugabe der wunderschönen Version von „Silent Night“ kam Gänshautfeeling auf.

Der Spannungsbogen des Konzertes war fein austariert. Kleine Ensembles brachten neue unerwartete frische Klänge zwischen die größeren Ensembles. Das alte schottische Weihnachtslied „Child in the manger“ und eine harmonisch frische Version von „Süßer die Glocken“ brach mit Gesang die Klänge der Bläsergruppen auf, ein Posaunen-Horn Quintett konnte die wunderbare Wärme vermitteln, die in vollen Akkordarrangements mit tiefen Blasinstrumenten möglich sind. Auch das Saxophonquintett konnte mit guter Intonation und Präzision bei den ausgefallenen Weihnachtsarrangements von Gernot Ludwig sein Einfühlungsvermögen unter Beweis stellen.

Die begeisterten Konzertbesucher spendeten am Ende des Konzertes 570 Euro für den Bau eines Kindergartens in Awasa/Äthiopien.

Die beiden Ensembleleiter Fabian Stoffler und Gernot Ludwig haben ein weiteres Mal gezeigt, welch spannende Aufbauarbeit man mit Bläserensembles leisten kann.

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