Bundeskanzleramt arbeitet künftig restmüllfrei

Restmuellfrei

Seit 2010 wird die Restmüllfreie Abfallwirtschaft in Rosenberg praktiziert, wie man dem Infoblatt der AWN entnehmen kann. (Repro: Hofherr)

Berlin. (lra) Das Pilotprojekt „Restmüllfreie Abfallwirtschaft“, das die AWN im Neckar-Odenwald-Kreis entwickelt hat und seit geraumer Zeit in Rosenberg und Hardheim mit großem Erfolg pilothaft erprobt, zieht erfreulicherweise immer weitere Kreise. Selbst das Bundeskanzleramt will demnach künftig restmüllfrei arbeiten. Das hat jetzt Staatsminister Peter Altmaier bei einem Gespräch in Berlin bekanntgegeben. Die Bundestagsabgeordneten Alois Gerig (CDU) und Dr. Dorothee Schlegel (SPD), die dem Chef des Bundeskanzleramts zusammen mit Landrat Dr. Achim Brötel das zukunftsfähige Modell vorstellten, waren anschließend sehr angetan von dieser Zusage.

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Minister Altmaier habe sich vor allem mit Blick auf die Tatsache, dass jeder Bundesbürger immer noch 82 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr einfach achtlos wegwirft, klar für eine deutlich höhere Verwertungsquote ausgesprochen und versprochen, dabei auch weiterhin selbst mit gutem Beispiel voranzugehen. „Nachdem das Ende der Fastenzeit unmittelbar bevorsteht, hören wir eine solche Botschaft natürlich besonders gern“, so die Odenwälder Delegation in einer ersten Bewertung. „Damit haben wir mehr erreicht, als wir uns eigentlich erhofft hatten“. 

Infos im Internet:

www.awn-online.de/restmuellfreie-abfallwirtschaft 

© www.NOKZEIT.de


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