6. Dan für Roland Schwab

 Sukuno Ryu0329 001

(Foto: Liane Merkle)

Karlsruhe. (lm) Die Verleihung des 6. Dan ist im Kampfkunstsport ebenso selten wie besonders. Nachweislich wurde diese Auszeichnung im Verband Nippon.Jiu-Jitsu vor 13 Jahren letztmals vergeben. Umso überraschter war Ronald Schwab, Vorsitzender der Kampfkunstzentrums Sukuno Ryu in Mudau, als ihm diese Ehre im Rahmen eines internationalen Großlehrgangs beim Polizeisportverein Karlsruhe in Anwesenheit einer großen Anzahl hochrangiger Kampfkunstmeister durch Soke Jürgen Beck – 8. Dan, Federation of Nippon-Jiu-Jitsu & Yaku-Kobu-Jitsu (FNY) verliehen wurde.

In seiner Laudation ging Soke Beck auf die Verdienste von Ronald Schwab ein, der sich in den vergangenen Jahrzehnten in besonderem Maße um die Verbreitung der Kampfkünste Nippon-Jiu-Jitsu und Yaku-Kobu-Jitsu verdient gemacht habe. So gründete er beispielsweise 1998 zusammen mit weiteren Weggefährten die Selbstverteidigungsgruppe der Polizei Mosbach, im Jahr 2000 die Kampfkunstschule Sukuno Ryu und das Kampfkunstzentrum Mudau. Weitere Schulen und Trainingsgemeinschaften folgten. Er ist zertifizierter Gewaltschutztrainer und unterrichtet  an Schulen, in Kindergärten und in Sondereinrichtungen Kinder und Jugendliche erfolgreich in Selbstbehauptung und Gewaltprävention. Im professionellen Sicherheitsbereich ist er als Referent im In- und Ausland gefragt. Seit 2013 ist er Director der Federation of Nippon-Jiu-Jitsu & Yaku-Kobu-Jitsu (FNY). Als Cheftrainer der SUKUNO RYU gibt er sein Wissen in Mudau an seine Schülerinnen und Schüler weiter. Unter seiner Anleitung konnten bisher 14 Schülerinnen und Schüler ihr Ziel, den Meistergrad oder „schwarzen Gürtel“ erreichen.

Äußeres Zeichen des eher seltenen 6. Dan sind Urkunde und rot-weißer Gürtel. Sichtlich stolz und gerührt nahm Schwab die Ehrung entgegen und dankte allen Weggefährten für diese seltene Auszeichnung.  

 

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