Jagdwilderer treiben ihr Unwesen

Polizei, Blaulicht
(Symboldbild Polizei: K. Weidlich)

Auch trächtige Tiere geschossen

Langenbrettach/Boxberg/Ahorn.  (ots) Drei Fälle von Jagdwilderei wurden bei der Polizei seit dem vorletzten Wochenende im Landkreis Heilbronn sowie im Main-Tauber-Kreis angezeigt.

Beim ersten Fall wurde am Montag, 15. August offensichtlich ein Reh geschossen und mit einem Fahrzeug abtransportiert. Ein Jäger entdeckte Schleif- und Blutspuren in einem Maisfeld in Langenbrettach-Langenbeutingen, im Gewann „Zickenbusch“. Vom Tier selbst fehlte jede Spur.

Nur wenige Tage später, in der Nacht von Freitag, 19. auf 20. August, fanden Jäger ein offenbar angeschossenes aber noch lebendes Tier im Gewann „Galgenäcker“ in Boxberg-Kupprichshausen und erlösten es. Ebenso fand ein Jäger ein
weiteres, verletztes aber noch nicht verendetets Reh am darauffolgenden Tag in der Nähe von Ahorn, im Bereich der Kreisstraße 2835. Mindestens eines der Wildtiere war trächtig.

Ein Tatzusammenhang kann nicht ausgeschlossen werden, da die Tatorte in Gemeinden nahe der A81 liegen. Die Experten des Arbeitsbereichs Umwelt und Gewerbe haben die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise werden unter Telefon 07131 104-5060 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Auch sollten der jeweiligen Polizei verdächtige Wahrnehmungen gemeldet werden.

Werbung

Umwelt

Von Interesse

Rückblick und Ausblick für Waldbrunn
Gesellschaft

Rückblick und Ausblick für Waldbrunn

Der Neujahrsempfang der Gemeinde fand auch in diesem Jahr in feierlichem Rahmen in der Turnhalle beim Winterhauch-KinderCampus statt. Den Auftakt gestalteten die Sternsinger, die bereits in den vergangenen Tagen, bei eisigen Temperaturen, auf verschneiten Wegen in dem Waldbrunner Ortsteilen unterwegs waren, um Spenden gegen Kinderarbeit zu sammeln.

[…]