Brandstifter muss ins Gefängnis

(Symbolbild)

Gutachter und Strafkammer sahen keinen versuchten Mord

Ein Brandstifter aus Waibstadt, der ein Vereinsheim in Aglasterhausen in Brand setzte (NZ berichtete) muss drei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis.

Der ehemalige Feuerwehrmann, der in suizidaler Absicht das Vereinsheim der Barbarians In Brand steckte, wurde vom Landgericht Mosbach heute zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Kammer unter dem Vorsitz von Doktor Alexander Gantert hielt es nach der Beweisaufnahme für erwiesen, dass dem Angeklagten kein Tötungsvorsatz nachgewiesen werden konnte. Vielmehr folgte die Kammer dem Sachverständigen, der dem Brandstifter zugute hielt, dass er die Bewohner des Hauses völlig ausblendet. Daher sah Ganter eine schwere Brandstiftung, die mit drei Jahren und sechs Monaten so bestrafen war. Die Staatsanwaltschaft hatte eine besonders schwere Brandstiftung gesehen und einen bedingten Tötungsvorsatz für gegeben gehalten und fünf Jahre und sechs Monate gefordert. Der Verteidiger hatte eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren beantragt die er zur Bewährung ausgesetzt sein wollte.

In deinem Schlusswort hatte sich der Angeklagte bei den Bewohnern des angezündeten Hauses, den Vereinsmitgliedern, seinen ehemaligen Freunden und Feuerwehrkameraden sowie seiner Familie entschuldigt.

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