Adelsheim: An der letzten Tür geklingelt

(Foto: privat)

Bürgermeisterwahl in Adelsheim

(pm) Zu Beginn seines Wahlkampfs um das Amt des Bürgermeisters in Adelsheim kündigte Wolfram Bernhardt an, an jeder Haustür in Adelsheim zu klingeln. Ziel dieses Vorhabens war es, von den Bürgern direkt zu erfahren, was ihnen wichtig ist und welchen Themen in der Kommunalpolitik größere Bedeutung zukommen sollten. Außerdem wollte er sich den Bürgern vorstellen.

Nach fünf Wochen klingelte der Bewerber am Donnerstag an der letzten Haustüre und überreichte seinen Flyer persönlich. Nun ist er dabei das Feedback und die vielen guten Anregungen zu sortieren.

Dabei sei ihm klargeworden, dass in die Wähler eine bessere Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgerschaft wünschen. Dies sei durchaus auch im Interesse der Verwaltung, so Bernhardt, denn oftmals habe er erfahren, dass Bürger sich entgegen vieler Vorurteile nicht nur beschweren, sondern auch gleich gute Lösungen parat hätte. „Nach diesen Gesprächen bin ich überzeugt, dass derzeit ein großes Potenzial brach liegt. Wenn man den Bürgern mehr Freiräume lässt und auf ihre Vorschläge eingeht, kann man sicher bedeutend mehr bewegen als derzeit“, zeigte sich Wolfram Bernhardt überzeugt.

Als Anregung zu einer institutionellen Verankerung eines Austauschs zwischen Rathaus und Bürgerschaft schlug Ralph Gaukel, SPD-Fraktionsvorsitzenden SPD im Gemeinderat, eine jährliche Bürgerversammlung vor. Ein solches Treffen sei wichtiger als der herkömmliche Neujahresempfang, teilte Gaukel per Facebook mit. Die Ehrungen verdienter Adelsheimer könne man im Rahmen von Gemeinderatssitzungen durchgeführen, wie es in anderen Städten und Gemeinden längst üblich sei.‬

Die Ergebnisse seiner Gespräche ließ Wolfram Bernhardt auch in seine Rede bei der heutigen Kandidatenvorstellung einfließen.

Infos im Internet:

www.was-will-wolfram.de

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