Feuerwehrmann in U-Haft

(Symbolbild)
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**Miltenberg. ** (pm) Nach dem Brand von rund 1.000 Stroh- und Heuballen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen Ende September hatte die Kripo die Brandermittlungen übernommen. Nun wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein dringend Tatverdächtiger dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts vorgeführt. Der Richter erließ gegen den 20-Jährigen Haftbefehl wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

In der Nacht auf den 29. September im Altstadtweg 1.000 Heu- und Strohballen einem Feuer zum Opfer gefallen (NZ berichtete). Der Sachschaden beläuft sich nach aktuellem Stand auf etwa 40.000 Euro. Bei dem Brand waren auch 25 Jungrinder entlaufen. Die Suchmaßnahmen der Einsatzkräfte der Miltenberger Polizei in den nachfolgenden Tagen hatten für Aufsehen gesorgt.

Die Kripo Aschaffenburg hielt schon nach den ersten Ermittlungen Brandstiftung für möglich. Im Zuge der Untersuchungen war man sich letztendlich sicher, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war. Ein 20-Jähriger war in der Folge in das Visier der Ermittler geraten und hatte sich zuletzt auch in Lügen verstrickt. Am Donnerstag wurde der Beschuldigte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Der 20 Jahre alte Feuerwehrmann wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Brandexperten prüfen unterdessen auch, ob der Beschuldigte noch für weitere Brandfälle als Verursacher in Frage kommt.

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