„Käthchen“ zerschlägt Drogenring

(Symbolbild)
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Frühzeitig Strukturen des Rauschgifthandels erkannt – Kripo im innerstädtischen Bereich erfolgreich

 Heilbronn.  (ots) Bereits im Jahre 2018 gelang es der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Heilbronn, durch umfangreiche Ermittlungen einen Rauschgifthändlerring in der Heilbronner Innenstadt zu zerschlagen. Die Ermittlungen der damaligen Ermittlungsgruppe „Käthchen“ führten zur Festnahme mehrerer junger Männer, die nach Verbüßung ihrer Haftstrafen zum größten Teil zwischenzeitlich wieder entlassen wurden.

Im Frühjahr 2021 gab es Hinweise, wonach sich im innerstädtischen Raum erneut eine Rauschgiftszene aus etablieren soll.

Um frühzeitig das Entstehen einer solchen Betäubungsmittelszene zu verhindern, setzte die Kriminalpolizei Heilbronn mit Unterstützung des Polizeireviers Heilbronn erneut eine Ermittlungsgruppe ein.

Vier Personen, gegen die bereits 2018 ermittelt wurde, rückten schnell in den Fokus der Ermittler. Durch umfangreiche verdeckte und offene Ermittlungsmaßnahmen gelang es den Rauschgiftfahndern, entstandene Strukturen zu zerschlagen. Im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen konnten sechs Männer im Alter zwischen 20 und 32 Jahren am 30. Juni im Stadt- und Landkreis Heilbronn festgenommen werden, darunter zwei der bereits 2018 inhaftierten Personen.

Die Einsatzmaßnahmen führten zur Sicherstellung von ca. 710 Gramm Marihuana, 43 Gramm Kokain und einem mittleren vierstelligen Bargeldbetrag. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hatte im Vorfeld gegen die Hauptverdächtigen Haftbefehle beantragt, die allesamt durch das Amtsgericht Heilbronn in Vollzug gesetzt wurden. Die Beschuldigten wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

„Wir haben die Entwicklung im Innenstadtbereich permanent beobachtet und die Ermittlungen forciert, als wir konkrete Anhaltspunkte für Straftaten erkannt haben. Mit den jetzt vollzogenen Maßnahmen konnten wir dafür sorgen, dass sich die Szene dort nicht etabliert. Zudem verfügen wir jetzt über wichtige Erkenntnisse für weitere Ermittlungen“ bewertet Ltd. Kriminaldirektor Thomas Schöllhammer den Einsatz.

Die Ermittlungen dauern noch an.

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