Mit Glück und Geschick gepunktet

(Foto: Edmund Nohe)

VfR Gommersdorf – VfR Mannheim 1:1

 Gommersdorf.  (tb)  Beim heimstarken VfR Gommersdorf kamen die Mannheimer Rasenspieler nicht über ein Unentschieden hinaus. Da aber die beiden Titelkonkurrenten aus Mutschelbach und Spielberg punktlos blieben, rückte der VfR Mannheim näher an die Konkurrenten heran.

Ungeachtet des Fehlens der beiden Offensivkräfte Benedikt Koep (verletzt) und Dennis Lodato (krank) startete der VfR Mannheim mit breiter Brust in die Partie. Der Ball lief wie am Schnürchen und das schmale Spielfeld wurde in seiner ganzen Breite gut ausgenutzt. Nach zehn Minuten standen bereits zwei aussichtsreiche Situationen vor dem Tor der Hausherren zu Buche, die Torwart Petrowski jedoch vereitelte bzw. das Tor knapp verfehlten.

Gommersdorf versteckte sich nicht und versuchte seinerseits, das Spiel an sich zu reißen, vermochte es aber zunächst nicht, Gefahr vor dem Mannheimer Tor zu erzeugen.

Die Gäste ließen mit zunehmender Spieldauer die notwendige Präzision beim Spiel in die Spitze vermissen. Die dadurch resultierenden Ballverluste brachten die Hausherren ins Spiel, das sie beherzt nach vorne trugen. Ein erster Warnschuss zischte in der 43. Minute am Lattenkreuz des Mannheimer Tors vorbei. Eine Minute später entwischte Dennis Vollmer der Mannheimer Abwehr, lief alleine auf Torwart Lentz zu und schloss entschlossen zur Gommersdorfer Führung ab.

Mit dem Führungstreffer wurde der bisherige Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Kurz vor dem Pausenpfiff prüfte Ali Ibrahimaj den guten Torwart Petrowski, der sich streckte und das Leder gerade noch an die Latte lenken konnte.

Im zweiten Abschnitt versuchten die Mannheimer, zurück zu ihrer spielerischen Linie zu finden. Allerdings fehlte die Leichtigkeit der ersten Spielminuten. Es wurde umständlich agiert und viel zu viel quer gespielt und so hatte die gut gestaffelte Gommersdorfer Abwehr zunächst wenig Mühe, die gegnerischen Bemühungen zunichte zu machen. Trotzdem ergaben sich Ausgleichschancen wie von Koelle, der in Minute 57 in aussichtsreicher Position den Ball nicht traf und fünf Minuten entscheidend geblockt wurde. In der 69. Minute schlenzte Ali Ibrahimaj den Ball noch am rechten Torwinkel vorbei. Eine Minute danach war es aber soweit. Nach einer zu kurzen Torwart-Abwehr köpfte Blerton Muca den Ball ins lange Eck. Der Ausgleich war geschafft.

Gommersdorf stand nun ausschließlich hinten drin, denn die Kräfte der Hausherren ließen mit zunehmender Spieldauer sichtlich nach. Man versuchte nun, mittels ausgiebig genutzter Spielunterbrechungen den Mannheimer Spielfluss zu stören. Die wenigen Konterversuche blieben wirkungslos, da die Mannheimer Abwehr die zumeist weit nach vorne geschlagenen Bälle locker ablaufen konnte.

Die Mannheimer drängten nun auf den Siegtreffer und zogen ein regelrechtes Powerplay auf. Daraus ergaben sich in den letzten Spielminuten einige glasklare Chancen, die mit Gommersdorfer Glück und Geschick, aber auch durch Mannheimer Pech und Umständlichkeit vereitelt wurden. Sowohl Ali Ibrahimajs geblockter Schuss als auch Blerton Mucas und Cihad Ilhans Schüsse aus kurzer Distanz in der Nachspielzeit fanden den Weg nicht ins Tor und der Torschrei erstarb den mitgereisten Mannheimer Fans auf den Lippen.

Daten zur Partie:

  • VfR Gommersdorf: Petrowski – Herrmann, Breuninger, Gärtner (70. Cebulla), Vollmer, Geissler, Baust, Weippert, Mütsch, Bender, Schuler (90.+3. Rehrauer)
  • VfR Mannheim: Lentz – Kuhn, Malanga, Schwöbel, Thau – Schaaf, Koelle – Kölmel, Muca – Stankovic (53. Ilhan), Ibrahimaj
  • Tore: 1:0 Vollmer (44.), 1:1 Muca (71.)
  • Schiedsrichter: Jannik Ganji, Bretten
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