Ermittlungen nach Amok-Großeinsatz

 Obrigheim.  (ots) Nach dem Großeinsatz von Polizei, Rettungsdienst, der Feuerwehr, der psychosozialen Notfallnachsorge sowie der Obrigheimer Gemeindeverwaltung an zwei Obrigheimer Schulen (NZ berichtete) am Donnerstagnachmittag ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Mehrere Zeugen hatten am Donnerstag, gegen 15 Uhr, in unmittelbarer Nähe der Schule, zwei Personen gesehen, die eine Waffe bei sich getragen haben sollen. Da zuvor eine scharfe Patrone auf dem Schulgelände gefunden wurde und am Vortrag ein Schriftzug mit einer Gewaltandrohung in einer Toilette der Gemeinschaftsschule entdeckt wurde, waren insgesamt über 150 Einsatzkräfte vor Ort.

Am späten Nachmittag wurden die verdächtigen Personen angetroffen und es konnte Entwarnung gegeben werden. Die Polizei hat wegen der Vorfälle ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat eingeleitet.

Im Fokus der Maßnahmen stehen die beiden Mädchen, die am Mittwoch vermutlich den Schriftzug in der Toilette angebracht haben (NZ berichtete) sowie der 14-Jährige, der aus wenigen Metern Entfernung mit einer so genannten Soft-Air-Waffe auf ein Klassenzimmer der Gemeinschaftsschule gezielt haben soll.

Die Ermittlungen sind in vollem Gange, so dass hierzu keine weiteren Auskünfte möglich sind. Im Zusammenhang mit den Vorfällen weist die Polizei erneut darauf hin, dass derartige Handlungen keine Lappalien und erst recht keine Scherze sind, sondern Straftaten darstellen, die konsequent verfolgt und bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht werden.

Eltern werden gebeten ihre Kinder diesbezüglich zu sensibilisieren und die Konsequenzen aufzuzeigen. Die Ankündigung eines Amoklaufs oder anderer Gewalttaten sind sehr gefährlich und bringen erhebliche Auswirkungen mit sich, gegebenenfalls können hier auch Forderungen über die entstandenen Einsatzkosten erfolgen.

Im aktuellen Fall am Obrigheimer Schulzentrum stehen mehr als 20.000 Euro alleine für den Einsatz der Polizei im Raum. Ob diese durch die Verursacher des Einsatzes getragen werden müssen, wird von der Polizei geprüft.

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