Neubau der Urologie feierlich eröffnet

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Chefarzt Dr. Jan Voegele (4.v.re.) freut sich, in den neuen Räumlichkeiten der Urologie die Patienten noch besser versorgen zu können. (Foto: pm)

20 Millionen-Projekt der GRN-Klinik Eberbach abgeschlossen / Urologisches Steinzentrum mit modernster Medizintechnik entstanden

Eberbach. (pm) Großer Grund zur Freude und definitiv kein Aprilscherz: Pünktlich zum Frühling feierte die GRN-Klinik in Eberbach am Freitag die offizielle Übergabe des Urologieneubaus. Eingeladen waren unter anderem Vertreter des Rhein-Neckar-Kreises, der Stadt und der Dietmar Hopp Stiftung, die den Bau von Beginn an unterstützt haben. „Wir freuen uns sehr, diesen wichtigen Tag auch gebührend würdigen zu können.

Gleichzeitig mit dem Neubau nimmt in Eberbach das Urologische Steinzentrum Rhein-Neckar-Odenwald seine Arbeit auf. Hier werden unsere Patienten in Zukunft auf höchstem medizin-technischem Niveau von kompetenten Ärzten und Pflegekräften noch besser versorgt. Mit diesem Zentrum gewinnt unsere Klinik im weiteren Umkreis ein zusätzliches, wichtiges Alleinstellungsmerkmal“, betonte der Chefarzt der Urologie, Dr. Jan Voegele.

Vom größten Modernisierungsprojekt seit Gründung des Krankenhauses sprach Landrat Stefan Dallinger: „Es ist ein mächtiges Zeichen für den Standort Eberbach und einer gesicherten Zukunft der Klinik als Garant einer hochwertigen medizinischen Versorgung im Rhein-Neckar-Kreis“, die auch Dank des finanziellen Einsatzes der Dietmar Hopp Stiftung möglich geworden sei.

Für den Neubau wurden in zweieinhalb Jahren Bauzeit rund 20 Millionen Euro aufgewendet. Die GRN-Klinik, der Kreis und das Land investierten rund 14,5 Millionen Euro, 5,5 Millionen Euro kamen von der Dietmar Hopp Stiftung.

„Durch den Neubau der Urologie kann eine wohnortnahe medizinische Versorgung auf hohem Niveau sichergestellt werden. Gerade für ältere Menschen, Notfallpatienten oder Menschen mit starken Schmerzen ist es wichtig, in angemessener Entfernung mit modernster Technik und menschlicher Zuwendung behandelt zu werden. Da mir das Wohl der Patienten in der Region, aber auch gute Arbeitsbedingungen für das medizinische Personal am Herzen liegen, hat meine Stiftung das Projekt gern unterstützt“, sagte Stifter Dietmar Hopp anlässlich der Eröffnung.

Bei einem Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten konnten sich die Gäste selbst ein Bild davon machen, wie die Versorgung auf dem neusten Stand der Technik aussieht. So verfügt die Urologie nun über einen Operationssaal mit High-End-Level, in dem auch weiterhin komplexe Krankheitsbilder minimalinvasiv behandelt werden können.

Im Urologischen Steinzentrum Rhein-Neckar-Odenwald werden alle urologischen Steinleiden optimal und leitliniengerecht behandelt. Aber auch alle sonstigen gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Niere, des Harnleiters, der Harnblase und der Harnröhre behandelt die Klinik selbstverständlich weiterhin – bei Mann und Frau. Zum weiteren Spektrum der Fachabteilung gehört die Behandlung der Prostata sowie der äußeren Geschlechtsorgane des Mannes.

Neben der Urologie im Erdgeschoss befindet sich jetzt im zweigeschossigen Anbau an der Gebäudenordseite eine radiologische Praxis sowie eine nephrologische Praxis mit 33 Dialyseplätzen. Durch diese Kooperationen sind die Wege für die Patienten noch kürzer geworden.

„Danke der GRN gGmbH, dem Kreis, dem Land und der Dietmar Hopp Stiftung für die weitsichtige Investition zum Wohle der Menschen unserer Stadt, des Kreises und der Region. Gerade die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, wie wichtig eine flächendeckende Krankenhaus-Versorgung ist. Unsere GRN Kliniken im Kreis, mit allen dort Beschäftigten werden gebraucht und dienen den Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind“, betonte in diesem Zusammenhang der Bürgermeister Peter Reichert, nochmal ausdrücklich.

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