Forstrevier organisiert Waldolympiade

(Foto: Liane Merkle)

Seckach. (lm) Man hätte vermuten können, Corona hat es nie gegeben, denn wie vor der Pandemiezeit, war die Waldolympiade, die das Forstrevier Seckach mit Revierleiter Armin Walzel und dieses Mal unterstützt von Catharina Hehn als Trainee bei der Forstbetriebsleitung Adelsheim im Rahmen des Schlotfeger-Ferienprogramms anbot, der absolute Hit.

22 Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahre eröffneten bei der Seckacher Grillhütte den Nachmittag mit einer sogenannten „Fußraupe“ über Stock und Stein und über Bänke, zuerst mit Schuhen und dann als Barfußerlebnis. Und dann ging es bei einem Waldspaziergang auf einem Rundkurs durch den Wald über Saatschulweg und Planweg.

Dabei waren verschiedene Aufgaben zu bewältigen waren. Selbstverständlich unterbrochen von kleinen Stärkungen und ganz wichtig bei diesen Temperaturen viel zu trinken. So wurden bei Station 1 die Tiere des Waldes auf einem Pirschpfad beobachtet. Es war also Stillsein, Schleichen, Wahrnehmung, Konzentration und Beobachtungsgabe angesagt, und dabei lernten die Kids jede Menge über die heimischen Tierarten Reh, Wildschwein, Dachs, Marder, Eichhörnchen, Greifvögel, Igel, Specht.

An Station 2 bauten die kleinen Waldforscher in Partnerarbeit selbstständig ein Vogelnest aus im Wald vorkommenden Naturmaterialien. Bei einem Spiel wurden Vogeleier ins Nest gelegt, die wiederum der Kuckuck stehlen wollte. Außer Geschicklichkeit beim Nestbau entwickeln die Kinder so eine Strategie zum Verstecken der Eier und versuchen den Kuckuck auszutricksen.

Und schließlich wurden bei Station 3 Naturbilder auf dem Boden gestaltet. Hier war der Kreativität der Kinder keine Grenzen gesetzt und sie legten die reinsten Kunstwerke aus Naturmaterialien wie Stöcken, Ästen, Moos, Blättern und Gras in Form von Landschaften, Gesichternnoder Mandalas auf dem Boden. Bei so viel Spaß und im Schatten der Bäume waren auch die Temperaturen gut zu ertragen.

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