Polizei führt Verkehrsüberwachungen durch

Aktion „Sicherer Schulweg“ –

Neckar-Odenwald-Kreis. Mit Beginn des neuen Schuljahrs hat auch die Aktion „Sicherer Schulweg“ wieder begonnen, an der Polizei, Verkehrswacht, Schulen, Kommunen, Landkreise und die Partner der Verkehrssicherheitsaktion GIB ACHT IM VERKEHR beteiligt sind. Seit Jahren trägt die Aktion, auf die durch Plakate, Straßenbanner etc. aufmerksam gemacht wird, zur Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr bei.

Als wichtiger Bestandteil dieser Aktion wird die Polizei mit Schulbeginn gezielt

Verkehrsüberwachungen im Bereich von Schulen durchführen. Hierbei werden die Beamten neben der Geschwindigkeitsüberwachung ihr Augenmerk auf das Verhalten von Kraftfahrern an Bushaltestellen und Fußgängerüberwegen, Behinderungen durch „Elterntaxis“, das Einhalten der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht sowie Verstöße gegen Park- oder Halteverbote richten.


Darüber hinaus werden durch die Verkehrspolizei Schulbuskontrollen hinsichtlich der Besetzung, der Eignung des Fahrpersonals und des technischen Zustands erfolgen.

Besonders zu Beginn eines Schuljahres ist für Kraftfahrzeugführer besondere Vorsicht geboten. Daher sollte durch eine langsamere und vorausschauende Fahrweise Rücksicht auf Kinder genommen und mit deren oft unberechenbarem und überraschendem Verhalten gerechnet werden.

Einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit können Erwachsene und besonders Eltern leisten, indem sie Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr vorleben und gute Vorbilder sind. Hierzu zählen u.a. das grundsätzliche Anlegen des Sicherheitsgurts und die korrekte Sicherung von Kindern mit geeigneten Rückhalteeinrichtungen selbst bei kurzen Fahrten, das richtige Verhalten beim Überqueren von Straßen oder das Tragen eines Radhelms bei Fahrten mit dem Fahrrad.

Seit Jahren bewegt sich die Zahl der Schulwegunfälle im Neckar-Odenwald-Kreis auf einem niederen Niveau. Im Jahr 2010 wurden bei der Polizei fünf Schulwegunfälle registriert. Hierbei wurden drei Kinder bzw. Jugendliche verletzt.

Neben repressiven Maßnahmen ist die Polizei im Landkreis kontinuierlich im Bereich der Verkehrsprävention tätig. U.a. wirken die Beamten der Verkehrserziehung  regelmäßig am Verkehrsunterricht in Kindergärten und Schulen mit.

Infos im Internet:

www.gib-acht-im-verkehr.de

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