„Wulff als Bundespräsident geschätzt“

Nachdem die Staatsanwaltschaft Hannover wegen Vorteilnahme die Aufhebung der Immunität beantragt hatte, zog Christian Wulff heute die Konsequenz und trat vom Amt des Bundespräsidenten zurück. Innerhalb von 30 Tagen muss nun die Nachfolgefrage geklärt werden. (Foto: Bundespräsidialamt)

Neckar-Odenwald-Kreis/Stuttgart. (pm) „Wir respektieren die heutige Entscheidung des Bundespräsidenten Christian Wulff. Wir können  nachvollziehen, dass er diesen Schritt nach den Entwicklungen der letzten Tage vollzogen hat.  Wir haben ihn als Präsidenten sehr geschätzt, die Worte die er bei seinem Rücktritt gewählt hat haben nochmals gezeigt, dass er dieses Amt mit Herzblut ausgeführt hat.


Der Bundespräsident hat gemeinsam mit seiner Frau ein modernes Deutschland verkörpert,  ein Deutschland im stetigen gesellschaftlichen Wandel, ein offenes Deutschland in dem jeder die Möglichkeit erhalten hat sich zu integrieren und unser Land aktiv mitzugestalten. Er hat dieses moderne Deutschland des 21 Jahrhunderts nicht nur im Land, sondern auch im Ausland erfolgreich repräsentiert. Dafür danken wir ihm. Wir wünschen uns, dass Christian Wulff als erfolgreicher, moderner und offener Bundespräsident im Gedächtnis der Menschen bleibt und nicht die Schlagzeilen der letzten Wochen“, sagte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk MdL, heute  in Stuttgart.

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1 Kommentar

  1. Was soll diese peinliche Verharmlosung? Es geht hier nicht um Schlagzeilen, die im Gedächtnis bleiben oder nicht, sondern um Wulffs Taten.

    Er nahm Geerkens mit auf eine Ministerpräsidenten-Reise und zwei Tage später bekommt er von den Geerkens den Kredit.

    Er ließ sich ein Hotelzimmer von Groenewold bezahlen, im gleichen Zeitraum erhält dieser Groenewold eine Bürgschaft des Landes, in dem Wulff Ministerpräsident ist. Die Behauptung von Wulff, er habe das Geld in bar zurückgezahlt ist irrelevant, weil nicht beweisbar. Mit dieser Ausrede könnte sich in Zukunft jeder korrupte Baudezernent reinwaschen. Wulff weiß ganz genau, daß man in solch einem Fall das Geld nachweisbar zurückzahlen muß, er ist ja kein Idiot.

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