Pfarrer Hubert Seitz feiert 80. Wiegenfest

Geburtstag Hubert Seitz

Seinen 80. Geburtstag feierte Pfarrer i.R. Hubert Seitz mit einem Dankgottesdienst. (Foto: Barbara Nolten-Casado)

 

Hainstadt. (bnc) Mit einem Dankgottesdienst in der gut besetzten katholischen Kirche St. Magnus in Hainstadt feierte Pfarrer i.R. Hubert Seitz am Dienstagabend seinen 80. Geburtstag. Gemeinsam mit ihm am Altar standen dabei Dekan Johannes Balbach sowie ein Priesterfreund seit Jugendzeiten, sein „Landsmann“ aus dem Heimatort Dornberg Konrad Frohmüller.

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Der Hainstadter Kirchenchor, dirigiert von Chorleiter Magnus Balles, gestaltete die Feier durch mehrere Liedbeiträge mit. Und aus Seitz‘ langjähriger Wirkungsstätte Eberbach war die Kantorei St. Johannes Nepomuk in den Odenwald gekommen, um unter der Leitung von Bezirkskantorin Julia Bentz ihren Beitrag zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes zu leisten.

Dankbar blickte Hubert Seitz in seiner Predigt auf achtzig erfüllte Lebensjahre zurück. „Im normalen Leben wird es einem oft gar nicht bewusst, dass der Mensch überhaupt unheimlich viel mehr empfängt als er gibt, und dass Dankbarkeit das Leben erst reich macht“, zitierte er in diesem Zusammenhang den an eben jenem Dienstag vor 68 Jahren von den Nationalsozialisten ermordeten evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer.




Dankbar blickte der immer noch unermüdlich tätige Seelsorger jedoch nicht nur auf das, was hinter ihm liegt, sondern durchaus auch auf sein aktuelles Leben, auf die Freiheit, die ihm sein „Ruhestand“ gewährt: „Ich habe keine Pflichten mehr, alles was ich tue, tue ich freiwillig und daher mit großer Freude.“ Mit ganzer Kraft widmet er sich dabei der Aufgabe, Menschen bei der Suche nach dem Sinn in ihrem Leben zu unterstützen. Und diesen „letzten Sinn“ findet Seitz „in der Welt, die die menschliche Welt übersteigt, in Gott“.

In einer kurzen Laudatio gegen Ende des Gottesdienstes würdigte Dekan Balbach die Verdienste von Hubert Seitz. Seit 1992 kenne man sich bereits, berichtete Balbach. Immerhin hatte der heutige Leiter des Dekanats Mosbach-Buchen seine erste Vikarsstelle in Eberbach. Gern denke er an die drei Jahre zurück, in denen er als Neupriester unter Seitz als „Chef“ in der Gemeinde im Neckartal „sehr selbständig und eigenverantwortlich“ habe arbeiten dürfen. Auch später habe man den Kontakt zueinander nie verloren, so Balbach.

„Und so führte uns unser Weg 2008 hier in Buchen wieder zusammen.“ Der Dekan dankte Seitz für seinen großen Einsatz, mit dem er sich auch im fortgeschrittenen Alter in der Seelsorgeeinheit Buchen einbringe. „Ich bin stolz und dankbar, mit dir dieses runde Jubiläum feiern zu dürfen und hoffe auf noch viele gemeinsame Jahre.“ Bernd Barthmann, Vorsitzender des Hainstadter Kirchenchors und Dekanatsvorsitzender des Cäcilienverbands überbrachte Dekanatschorpräses Hubert Seitz schließlich die Glückwünsche der Kirchenchöre aus der Region.

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