Feuerwehr Buchen weiht neuen Vorausrüstwagen

Feuerwehrkameraden für langjähriges Engagement geehrt

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(Foto: Grimm)

Buchen. (mag) „Nach über 32 Jahren war absolut notwendig, den alten Vorausrüstwagen der Feuerwehr Buchen gegen ein zeitgemäßes Fahrzeug zu ersetzen“, lautete Bürgermeister Roland Burgers Eröffnung der feierlichen Fahrzeugübergabe am Freitag, 22.05., in der Feuerwache Buchen. Außerdem wurden insgesamt 34 verdiente Feuerwehrmänner für 25 bzw. 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr Buchen mit dem Ehrenkreuz des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Als Hausherr begrüßte Bürgermeister die anwesenden Feuerwehrmitglieder und Stadträte in der Fahrzeughalle der Feuerwache. Nach 32 Jahren sei es notwendig und richtig gewesen, den alten VRW durch einen neuen zu ersetzen. „Die Stadt Buchen hat hier 150.000 Euro investiert, davon hat das Land und der Landkreis 52.000 Euro Fördermittel bereitgestellt.“ Er freute sich außerdem an diesem Abend so vielen Feuerwehrleuten für ihren Dienst an der Allgemeinheit durch die Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg danken zu können.

Stadtbrandmeister Klaus Theobald erläuterte im Anschluss den Wert des neuen Fahrzeugs. „Der alte Vorausrüstwagen war für den Einsatz nur noch bedingt geeignet.“ Die Technik habe sich in den letzten Jahren rasant weiter entwickelt und bedankte sich den Zuständigen bei der Stadt und beim Landkreis für die Unterstützung.

Im neuen VRW auf Basis eines VW T5 mit Vollluftfederung und einer Leistung von 230 kW finden bis zu vier Feuerwehrleute Platz, zwei davon können sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausrüsten. „In diesem Fahrzeug werden keine normalen Geräte zur technischen Hilfeleistung mitgeführt, sondern ein sog. Kombispreitzer mit der einem Aggregat betrieben wird, das in einem Rucksack auf dem Rücken transportiert werden kann und mittels Akku Energie erhält.“, so Theobald weiter. So seien auch Einsätze in schwer zugänglichen Bereichen möglich. Er führte die weitere Ausstattung aus: fernbedienbarer Lichtmast, eingebautes Stromaggregat, Säbelsäge, Notfallrucksack, Löschanlage mit 50 Liter Wasser/Schaum, und vieles mehr.

Kaplan Christan Hess weihte das Fahrzeug und entschuldigte die erkrankte Pfarrerin Fischer. „Es ist ein Segen, dass es die Feuerwehrleute gibt, die bereit sind, anderen ehrenamtlich zu helfen. Dafür benötigen Sie die notwendige und Not wendende Ausrüstung.“, erläuterte er weiter.

Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr überbrachte die Grüße der Landkreisverwaltung und freute sich, die Ehrungen der Feuerwehrmänner vornehmen zu dürfen. Mit einem kleinen Rückblick auf das Weltgeschehen vor 25 bzw. 40 Jahren erinnerte er an den Mauerfall, die Fußballweltmeisterschaften 90 und 74 und vieles mehr. Gemeinsam mit Bürgermeister Burger und dem Beigeordneten der Stadt Buchen, Thorsten Weber, und seinem Stellvertreter Thomas Link überreichte er die Auszeichnungen. Besonders freute es ihn, Stadtbrandmeister Theobald mit dem Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst auszeichnen zu können. Von diesen 40 Jahren sei Theobald mittlerweile auch 25 Jahre Abteilungskommandant in Buchen.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Andreas Hollerbach, erläuterte das aktuelle Motto der Landesfeuerwehrschule „Der Mensch steht im Mittelpunkt“. Dieses Motto sei auch bei dem neuen VRW zu erkennen, wo Mensch und Technik kombiniert eingesetzt werden können. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Akkordeon-Ensemble der Musikschule Buchen.

Mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Einsatzdienst wurden ausgezeichnet: Herbert Herold und Michael Dörsam (beide Bödigheim), Gerd Hemberger und Karsten Leitz (beide Oberneudorf), Klaus Frank (Unterneudorf), Rolf Berberich und Friedbert Heckler (beide Hainstadt), Ralf Schäfer (Buchen), Adolf Kapaun und Bernhard Scholl (beide Waldhausen) sowie Alexander Schmitt (Hettingen).

Das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Einsatzdienst erhielten: Wilfried Egenberger, Peter Enzmann, Harald Kühner, Gerhard Wörz und Günter Seitz (alle Bödigheim), Heinz Saile (Eberstadt), Burkhard Heffner, Walter Stieber und Karl Hess (alle Götzingen), Werner Hollerbach, Huber Breunig und Wolfgang Mackert (alle Oberneudorf), Edgar Kern und Günter Ellwanger (beide Hettingen), Anton Hirsch (Hettigenbeuern) sowie Peter Brünner, Erwin Schäfer, Norbert Reichert, Klaus Theobald und Hubert Wolf (alle Buchen).

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(Foto: Grimm)

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