SVD muss auf andere hoffen

 VfB Breitenbronn – SV Dielbach 1:0
 

 
 
 Breitenbronn. (wk) In einem überaus wichtigen Spiel des SV Dielbach beim VfB Breitenbronn machte sich bei den Spielern aus Dielbach von Anfang an eine gewisse Nervosität breit. So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits in der 4. Minute, nach einem individuellen Fehler, Mario Heisner mit einem schönen Schuss aus kurzer Distanz das bereits alles entscheidende Tor des Tages für Breitenbronn erzielte. In der Folgezeit übernahm der SV Dielbach die Initiative und hatte auch einige gute Chancen den Ausgleich zu erzielen. Jedoch fehlte das nötige Glück. Auch ein Freistoß Mitte der ersten Hälfte, nach einem rüden Foul von Mario Heisner an Maximilian Schild brachte nichts ein. Kurz vor Halbzeit wurde es etwas hektisch. Viele kleinere Fouls von beiden Seiten prägten nun das Spiel, ohne größere Torchancen für beide Mannschaften.
 
 In der zweiten Hälfte merkte man den Spielern den unbedingten Willen an, das Spiel doch noch zu drehen. Dielbach erhöhte den Druck und Breitenbronn startete zwischendurch immer wieder gefährliche Entlastungsangriffe, die jedoch vom hervorragend aufgelegten Oliver Seidelmann souverän geklärt wurden. Im weiteren Verlauf des Spiels gab es immer wieder Torchancen auf beiden Seiten. Gegen Ende setzte der SV Dielbach nochmals alles auf eine Karte um doch noch das Unmögliche wahr zu machen. Aber es sollte kommen wie es musste, erst hast du kein Glück und dann kommt auch noch Pech hinzu. Letztlich blieb es beim glücklichen 1:0 für Breitenbronn.
 
 Der Mannschaft aus Dielbach konnte man, trotz der Niederlage, an diesem Tag keinen Vorwurf machen, in der, ohne die Leistung aller Spieler zu schmälern, Daniel Heinrich eine vorbildliche und hervorragende Leistung ablieferte.
 
 Hätte die Mannschaft in der gesamten Rückrunde eine derartige Leistung wie in den beiden letzten Spielen gezeigt, wäre sie sicherlich nicht in diese Situation gekommen. Somit wurde lediglich der vorletzte Tabellenplatz erreicht und man ist zunächst abhängig vom Landesligisten TSV Strümpfelbrunn bzw. vom Kreisligazweiten SV Neunkirchen, die beide ebenfalls in die Relegation müssen, ob man noch die Chance auf ein Relegationsspiel hat oder direkt in die Kreisklasse A absteigen muss.
 
 Wenn Strümpfelbrunn in der Landesliga bleibt oder Neunkirchen aufsteigt, würde die endgültige Entscheidung, ob man in der kommenden Runde weiterhin Kreisligist bleibt, im Spiel gegen den Vizemeister der A-Klasse, den TSV Billigheim, fallen.
 Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt, sodass die Waldbrunner dem Nachbarverein vom TSV Strümpfelbrunn die Daumen drückt.

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