SV Seckach feiert schmutzigen Heimsieg

SV Seckach –  TSV Götzingen 2:1

Seckach. (zv) Ein hart erkämpfter Sieg gelang den Polk-Mannen gegen einen bärenstarken Aufsteiger aus Götzingen. Die Göbes-Truppe ging von Beginn an couragiert zu Werke und kreuzten gefährlich im Seckacher Strafraum auf. Auch die Hausherren spielten munter nach vorne und so entwickelte sich eine klasse Partie über nahezu 80 Minuten mit Chancen auf beiden Seiten.

Nachdem F. Holderbach für die Gäste verzog, wurde im Gegenzug Ganskes Schuss zur Ecke abgefälscht. Zuvor zwang S. Erfurt, TSV-Keeper Radefahrt zur Glanzparade. In der 23. Minute vereitelte wiederum Radefahrt  einen herrlichen Spielzug des SV als er B. Geiders Schuss aus kurzer Distanz parieren konnte. Ein krasser Abspielfehler bescherte den Gästen eine gefährliche Aktion, die wiederum von F. Holderbach über Kellers Gehäuse ging. Schlag auf Schlag ging es weiter und S. Mehl prüfte aus spitzem Winkel die Festigkeit des Aluminiums. Auch C. Müller für die laufstarken Gäste hatte nicht korrekt justiert und das Rund flog wiederum übers Eckige. In der 35. Minute die dickste Chance für den SVS als L. Geider in die Mitte flankte und S. Mehl und B. Geider sich nicht einig waren. So konnte Radefahrt als lachender Dritter das Leder ohne Anstrengung in Sicherheit bringen. Ebenso wie Erfurts Flachschuss eine Minute später.

Flotter Beginn auch im zweiten Spielabschnitt. Der TSV erspielte sich gleich nach Wiederbeginn die erste Möglichkeit durch J. Aumüller, dessen akrobatische Einlage Keller nicht in Gefahr bringen konnte. Im Gegenzug fehlte L. Geiders finalem Pass die Genauigkeit. Nachdem T. Holderbach an Keller scheiterte, machte es machte es Lukas Geider besser und platzierte seinen Vorstoß am TSV-Keeper vorbei zum viel umjubelten 1:0 in der 49. Minute. B. Geider hätte den Vorsprung ausbauen können, doch er zog überhastet ab. Jonas Aumüller wurde schön freigespielt und konnte in der 62. Minute an Keller vorbei den 1:1-Ausgleich erzielen. Die Freude des TSV-Anhangs währte aber nicht lange, denn nur zwei Minuten später brachte der agile Dominik Ganske seine Farben wieder in Front. Nicht geschockt spielten der TSV weiter nach vorne und Keller wurde nach direktem Freistoß ein weiteres Mal zur Höchstleistung getrieben. Danach blieb es weiterhin spannend, jedoch mussten beide Teams dem hohen Tempo Tribut zollen und so blieb es beim „schmutzigem“ Heimsieg des SVS. 

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