Wertheim: Gefahrgut in Kanalisation

Polizei, Blaulicht
(Symboldbild Polizei: K. Weidlich)

  (ots) Eine aus einem
beschädigten Tank auslaufende, offenbar ätzende Flüssigkeit sorgte in
der Nacht auf Donnerstag in Wertheim-Bettingen für einen Großeinsatz
von Feuerwehr, Rettungskräften sowie der Polizei. Gegen Mitternacht
verständigte ein LKW-Fahrer die Feuerwehr, da er bemerkt hatte, dass
eine Flüssigkeit aus einem als Gefahrgut gekennzeichneten Fass lief.

Da verschiedene Gefahrstoffe auf dem Laster transportiert wurden, war
zunächst unklar, um welchen Stoff es sich handelt. Die Feuerwehr, die
mit rund 70 Mann im Einsatz war, musste einen Gefahrenbereich
einrichten und den Autohof aufgrund einer möglichen Gefährdung
komplett absperren. Wie sich herausstellte, handelte es sich um etwa
300 Liter einer ätzenden Flüssigkeit, die aus einem vermutlich beim
Verladen beschädigten Fass ausgelaufen waren. Um das Leck
abzudichten, musste der Sattelauflieger entladen werden. Anschließend
wurde der restliche Inhalt des 1320 Kilogramm schweren Fasses in
einen geeigneten Behälter abgepumpt. Von der ausgelaufenen Substanz
gelangten etwa 100 bis 150 Liter in die Kanalisation. Der Gefahrstoff
konnte glücklicherweise in einem separaten Becken der Kläranlage
aufgefangen werden, sodass es zu keiner Umweltbeeinträchtigung kam.

Der Autohof blieb bis gegen 5 Uhr gesperrt. Bei dem Einsatz befanden
sich neben mehreren Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden
Ortschaften auch zwei Rettungsfahrzeuge, ein Notarzt, Mitarbeiter des
Umweltamts, den Stadtwerken sowie mehrere Streifen der Polizei
Wertheim und der bayerischen Polizei.

Werbung

Umwelt

Von Interesse

Rückblick und Ausblick für Waldbrunn
Gesellschaft

Rückblick und Ausblick für Waldbrunn

Der Neujahrsempfang der Gemeinde fand auch in diesem Jahr in feierlichem Rahmen in der Turnhalle beim Winterhauch-KinderCampus statt. Den Auftakt gestalteten die Sternsinger, die bereits in den vergangenen Tagen, bei eisigen Temperaturen, auf verschneiten Wegen in dem Waldbrunner Ortsteilen unterwegs waren, um Spenden gegen Kinderarbeit zu sammeln.

[…]