Unternehmensnachfolge frühzeitig regeln

Info-Abend mit sehr guter Resonanz


Unser Bild zeigt von links: Abteilungsdirektor Ralph Müller, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Thorsten Knapp, Rolf Koch (Handwerkskammer, Vize-Präsident), Klaus Hofmann, Jürgen Gergely (Handwerkskammer), Christiane Zieher (Handwerkskammer), Sparkassendirektor Martin Graser sowie die Regionaldirektoren Firmenkunden Christian Reinhard und Christian Steininger. (Foto: pm)

Mosbach. (pm) Die frühzeitige und umfassende Regelung der Unternehmensnachfolge ist eine der wichtigsten und zugleich auch schwierigsten Aufgaben eines Unternehmers.

In den kommenden fünf Jahren plant jeder vierte Inhaber, seinen Betrieb an einen Nachfolger zu übergeben. Dabei geht es nicht nur um persönliche , sondern auch um zentrale Entscheidungen für das Unternehmen selbst und natürlich für die Mitarbeiter. Eine erfolgreiche Gestaltung der Nachfolge ist deshalb von größter Bedeutung und bedarf einer rechtzeitigen und guten Planung.

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Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft NOK und der Sparkasse Neckartal-Odenwald einen Informationsabend für die Betriebe in der Region.
Hierzu konnte Sparkassendirektor Martin Graser vor zahlreichen Gästen neben den Referenten auch den Vize-Präsidenten der Handwerkskammer, Klaus Hofmann, sowie den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Manfred Banschbach, begrüßen und willkommen heißen.

Im Rahmen der Nachfolgeplanung und –regelung kommt der Ermittlung des Unternehmenswertes und des Kapitalbedarfs eine besondere Bedeutung zu. Rolf Koch, Bereich Wirtschaftsförderung bei der Handwerkskammer, erläuterte in seinem Vortrag die musterhafte Funktions-weise einer fundamentalen Unternehmensbewertung anhand diverser Bewertungsverfahren.

Unternehmensberaterin Christiane Zieher ging im folgenden auf die vielschichten Erfolgsfaktoren ein, die für eine gut geregelte Betriebsübergabe eine wichtige Rolle spielen und betonte, dass die Chancen noch nie so gut waren wie jetzt, einen Handwerksbetrieb zu übernehmen.
Der Rechtsexperte seitens der Handwerkskammer, Jürgen Gergely, beleuchtete die juristischen Aspekte dieses komplexen Themas und erläuterte detailliert insbesondere die Formen einer Übergabe/Übernahme wie Kauf, Schenkung bzw. den Erwerb von Todes wegen.

Mit den vielfältigen individuellen steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten und Besonderheiten für Übergeber bzw. Übernehmer setzte sich der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Thorsten Knapp intensiv auseinander.

Abschließend befasste sich der Abteilungsdirektor Firmenkunden, Ralph Müller, mit der Finanzierung einer Übernahme. Hierbei sei die Sparkasse Neckartal-Odenwald ein verlässlicher Partner mit einem kompetenten Netzwerk über die Sparkassen-Finanzgruppe hinaus. Diese Finanzierung garantiere unter Einbindung bzw. Berücksichtigung von staatlichen, öffentlichen Förderprogrammen eine effiziente Abwicklung und Betreuung aus einer Hand.

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