Fachdienst Vermessung zieht um

(Foto: pm)
Buchen.  (pm) Der Fachdienst Vermessung des Landratsamtes zieht in der ersten Juni-Woche von der Amtsstraße 22 in Buchen in das fünfstöckige Verwaltungsgebäude in der Präsident-Wittemann-Straße 16 um. Telefonnummern und E-Mail-Adressen ändern sich nicht. Dennoch kann es zu Verzögerungen bei der Erteilung von Auskünften und Auszügen aus dem Liegenschaftskataster kommen.

„Wir wollen die Beeinträchtigungen während der Umzugsphase für die Bürger und Ingenieurbüros so gering wie möglich halten“, so der Leiter des Fachdienstes Vermessung, Herbert Frisch. Spätestens bis Mitte Juni soll wieder Normalbetrieb herrschen.

„Während der Rosenmontagsumzug jedes Jahr stattfindet, soll der Umzug des Vermessungsamts eine einmalige Aktion bleiben“, unterstreicht Frisch mit einem Augenzwinkern. Anlass für den Umzug sei der Erwerb des fünfstöckigen Verwaltungsgebäudes in der Präsident-Wittemann Straße durch den Landkreis im Herbst 2018, um dort neben dem Fachdienst Flurneuordnung und Landentwicklung auch den Fachdienst Vermessung anzusiedeln. Dieser war in den letzten 25 Jahren in einem angemieteten Gebäude in der Amtsstraße untergebracht.

„Durch die Konzentration der technischen Fachdienste werden Kosten gespart und die Zusammenarbeit weiter optimiert“, informiert der Erste Landesbeamte Dr. Björn-Christian Kleih, der für die technischen Fachdienste Baurecht, Flurneuordnung und Landentwicklung, Landwirtschaft und Vermessung als Fachbereichsleiter zuständig ist.

Nach einigen abschnittsweise durchgeführten Umbauarbeiten, die von Mitarbeitern des Landratsamtes geleitet und von örtlichen Handwerkern durchgeführt wurden, folgte zunächst ein interner Umzug der Flurneuordner. Nun steht der Umzug für die Vermesser unmittelbar bevor, der bis Pfingsten abgeschlossen sein soll.

Neben den Büromöbeln und der EDV-Ausstattung nehmen die Liegenschaftskatasterakten einen großen Umfang ein. Während die aktuellen Daten seit 2012 im Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) vollständig in digitaler Form geführt werden, liegen die Liegenschaftskatasterakten noch in analoger, also in Papierform vor. Sie reichen von der derzeitigen Dokumentation der Veränderungen an den Flurstücken zurück bis zur ersten Katastervermessung um etwa 1870.

Gebraucht werden diese Unterlagen jedoch nach wie vor. Denn für etwa die Hälfte der über 1,1 Millionen Grenzpunkte im Neckar-Odenwald-Kreis enthalten sie die maßgebenden Festlegungen. „Auch diese Akten werden wir in den kommenden Jahren nach und nach in digitale Form überführen, um sie den Nutzern zeitgemäß zur Verfügung stellen zu können“, so Frisch.

Im Frühherbst ist ein Tag der offenen Tür geplant, an dem die beiden Fachdienste ihre neuen Räumlichkeiten und ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorstellen wollen.

BU: Für den Fachdienst Vermessung sind die Tage in der Amtsstraße 22 gezählt. In der ersten Juni-Woche ziehen die Vermesser in das fünfstöckige Verwaltungsgebäude in der Präsident-Wittemann-Straße 16. Ein großer Teil der Umzugskartons beinhaltet die Liegenschaftskatasterakten, welche die Mitarbeiter seit geraumer Zeit bereits verpacken.

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