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(Foto: privat)

Weißwurstfrühstück der PiraHAs ein voller Erfolg

Neckarelz.  (lh) Vor zwölf Jahren, als die Neckarelzer Fußballer den deutschen Rekordmeister in der ersten Runde des DFB Pokals herausforderten, wurde in einer großen deutschen Zeitung die Nekarelzer Kerwe mit dem Münchner Oktoberfest verglichen.

Noch nie lagen die beiden Volksfeste so nah beieinander wie in den letzten beiden Jahren. Doch nach den Absagen beider Veranstaltungen, wurde im Mosbacher Stadtteil immerhin ein alternatives Fest geboten. War der Sonntag immer der ruhigste Tag des Neckarelzer Kerwemarkts, gab es in diesem Jahr einen regelrechten Besucherandrang bei den PiranHAs am Vorplatz der Pattberghalle.

Da es sehr schwer abzuschätzen war, wie eine solche Veranstaltung während anhaltender Pandemie angenommen wird, wurde zunächst sehr vorsichtig geplant. Nach der wirtschaftlichen Flaute der letzten Monate war es die Devise keine roten Zahlen zu schreiben. Das Feedback aus der Bevölkerung ließ bereits im Vorfeld eine große Teilnahme an einem gemütlichen Zusammensein bei diesem Event vermuten und so konnte in allen Bereichen entsprechend reagiert werden.

Je näher der Termin rückte, desto größer wurde die Vorfreude. Es wurde Essen nachbestellt, Lagepläne umgeschmissen und die Getränkeversorgung in guter Zusammenarbeit mit Getränke Dimmig kurzfristig neu aufgestellt. Dieser hielt sich sehr flexibel und stockte seine Getränkelieferung noch am Morgen der Veranstaltung auf.

Selbst als das Fest längst am Laufen war, konnte für zusätzlichen Nachschub gesorgt werden, sodass kein Besucher das Festgelände durstig verlassen musste. Durch die Bereitstellung eines Ausschankwagens konnte eine Getränkeversorgung ohne größere Wartezeit ermöglicht werden.

Bei Freiluft-Veranstaltungen spielt das Wetter immer eine große Rolle. Der Wettergott aber meinte es gut mit den Handballern und wollte wohl einen der wenigen sonnigen Tage des Sommers auf diese Veranstaltung legen. Dementsprechend waren besonders die Schattenplätze bei den Gästen sehr begehrt. Auch den Fahrradfahrern kam die Wetterlage an diesem Tag zu Gute.

Es war sehr schön anzusehen, wie die Grenzen des Festgeländes mit zahlreichen Fahrrädern zugeparkt wurden. Erfreulich war auch, dass einige Vereine wie die Neckarelzer Kleintierzüchter, der MGV Neckarperle, die Donauschwaben, die Obrigheimer Handballer oder die Fußballer aus Neckarzimmern und Haßmersheim das Angebot des Weißwurstfrühstücks angenommen haben. Die PiranHAs freuen sich auch die Festchen dieser Vereine bald besuchen zu können.

Die größte Gruppe war jedoch die Geburtstagsgesellschaft des ehemaligen stellvertretenden Vorstands Thomas Herbst. Die Handballabteilung Neckarelz hofft ihm und seinen Gästen einen schönen Tag bereitet zu haben.

Ein großer Dank gilt allen beteiligten Helfern, die trotz des dennoch unerwartet großen Besucheraufkommens die Stellung hielten und den Gästen ein schönes Fest boten. Auch für die vielen Kuchenspenden möchte der Vorstand Tobias Rüdele ein großes Dankeschön aussprechen.

Bei der großen Auswahl an leckeren Backwerken, fiel es den Gästen schwer sich für ein Stückchen entscheiden zu können. Nachdem der Zuspruch dieser Veranstaltung so hoch ausgefallen war, wird im neu gegründeten Festausschuss der Neckarelzer Handballabteilung über eine zeitnahe Wiederholung eines vergleichbaren Events diskutiert.

Ob es in diesem Jahr noch stattfinden wird, ist in erster Linie von dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie abhängig. Die aus dem Weißwurstfrühstück gewonnene Erfahrung soll dabei genutzt werden ein noch besseres Fest auf die Beine stellen zu können. Auch wenn die PiranHAs ihre Gäste immer gerne auf ihren Festen bewirten, bleiben sie weiterhin ein Handballverein und verlieren das Sportliche nicht aus dem Auge.

Nachdem das letzte Saisonspiel in der Pattberghalle 18 Monate zurückliegt, wird der erste Heimspieltag der neuen Saison vorrausichtlich am 25. September ausgetragen. Die Vorfreude ist größer denn je. Alle Mannschaften der HA Neckarelz hoffen dabei auf die Unterstützung ihrer Freunde und Gönner von der Tribüne.

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