Es klappert die Mühle im Ünglertsgrund

Wir bleiben für Sie am Ball, spendieren Sie uns dafür einen Kaffee!

(Foto: Liane Merkle)
Ünglert.  (lm)  Wasser ist für Kinder immer der Hit, und das ganze in Verbindung mit der Riesenmühle im Ünglertsgrund und den Bienenvölkern von Herbert Scharmann ist als Nachmittag im Rahmen des Mudauer Sommerferienprogramms fast nicht zu toppen.

Die 15 Ferienkinder im Alter von sieben bis neun Jahren lauschten dem Mühlenbesitzer, seiner Frau Petra und Tochter Patricia nicht nur interessiert, sondern stellten auch Fragen, die die Scharmanns in Erstaunen versetzten. In seinen Ausführungen wurde deutlich, dass jede Familie früher eine kleine Landwirtschaft zu Selbstversorgung betrieb und weil im Ünglert genügend Wasser war, konnten hier gleich fünf Mühlen und ein Sägewerk für die Landwirte arbeiten.

Die Kinder erfuhren wie ein Mühlenrad funktioniert und als sie zusammen mit Karin Scholl dem kleinen Bachlauf vom Haus nach unten folgten, konnten sie außerdem die Forellen im eigenen Teich bewundern und mit großem Spaß auch füttern.

Neugierig waren sie natürlich auch auf die vielen Bienenvölker auf der Mühlenwiese und Familie Scharmann hatte zur Verdeutlichung der Imkerei früher und heute ein kleines Imkereimuseum aufgebaut und erläutert. Warum die Königin jedes Jahr gekennzeichnet werden muss, dass die Arbeitsbienen sich nach 60 Tagen totgearbeitet haben und weshalb die Winterbienen, die die Brut bis ins Frühjahr aufziehen, so besonders gehegt und gepflegt werden müssen.

Zum krönenden Abschluss des Tages durften sich die potentiellen Nachwuchs-Imker oder -Müller aus einem speziellen Behälter je ein Glas frisch geschleuderten Honig aus dem Bioenergiedorf Ünglert abfüllen und mit nach Hause nehmen.

Zum Weiterlesen:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen