Austauschschüler an der Augusta-Bender-Schule

 Bürgermeister Michael Keilbach (re.) begrüßt die griechischen Gäste und die Vertreter der Augusta-Bender-Schule. (Foto: pm)
Mosbach.  (pm) Im Rahmen eines Erasmus+-Projektes kamen neun Abiturienten und drei Lehrkräfte des technischen Gymnasiums von Heraklion für zwei Wochen an die Augusta-Bender-Schule nach Mosbach. Zum Auftakt wurden die Gäste aus Kreta von Bürgermeister Michael Keilbach vor dem Mosbacher Rathaus begrüßt. Dieser betonte die Wichtigkeit der Austausche mit Jugendlichen anderer Länder und wünschte den Schülern, dass die Erlebnisse ihr späteres Leben bereichern und lange in Erinnerung bleiben.

Das gemeinsame Projekt der beiden Schulen war dem Thema „Fuelling the Future: made by microorganisms“ gewidmet. Unter anderem haben die Schüler daran gearbeitet, wie man mit Hilfe von Mikroorganismen Ethanol und Wasserstoff herstellt und wie eine Stromversorgung über die Verwendung der mikrobiellen Brennstoffzelle funktioniert. Die Idee hinter dem neuen Umweltprojekt ist, dass Schülerinnen und Schüler über experimentelle Versuche selbst erarbeiten, was sich hinter „grüner Energie“ verbirgt.

Am Ende des zweiwöchigen Projekttreffens tauschte sich die Schülergruppe bei einer Online-Veranstaltung mit der Technischen Universität Dresden aus. Während die dortigen Studenten über ihre Forschungsarbeiten zu erneuerbaren Energien berichteten, präsentierten die Jugendlichen aus Mosbach und Heraklion die Ergebnisse ihrer eigenen Projektarbeit. Im September wird eine Schülergruppe der Augusta-Bender-Schule zum Gegenbesuch nach Kreta reisen und an den Themen Wasserkraft und Solarenergie arbeiten.

Ursula Smidt, Koordinatorin der Erasmus+-Projekte an der Augusta-Bender-Schule Mosbach, und Ute Jäger, stellvertretende Schulleiterin, freuen sich, dass die europäische Zusammenarbeit von Schülergruppen auch in schwierigen Zeiten möglich ist. „Das Zusammenwachsen der europäischen Jugend als Garant für Frieden und Freiheit ist bedeutsamer denn je. Wir als Schule sind froh, einen Beitrag dazu leisten zu können“, so Ute Jäger.

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