Fröhliche Stimmung in der Villa Schulz

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(Foto: pm)
Mudau.  (lm)  Die fröhliche Stimmung im Konzertsaal der Villa Schulz war zwei Tage lang präsent, und nicht nur die Kindergartenkinder und die Schulkinder der ersten und zweiten Klassen aus Amorbach, Mudau, Schneeberg und Schloßau genossen die fetzigen Lieder „rund um Welt und Umwelt“, sondern auch die Mitarbeiter der Joachim- und Susanne Schulz-Stiftung und vor allem die Akteure Jorinde Jelen mit ihrer Band (Volker Dahms- Saxophon, Steffen Greisiger – Keyboards u. Akkordeon, Bastian Ruppert – Gitarre und Gesang, Christian Sievert – Bass und Gesang sowie Eva Klesse – Schlagzeug).

Als „Jolli sieht Grün“ hatte die sechsköpfige Jazz-Pop-Band aus NRW ein musikalisches Bildungsprogramm auf die Beine gestellt, das nicht nur die Kinder begeisterte und mitriss. Musik, die ins Ohr ging, kleine passende Kostümierungen, schauspielerisches Können und kindgerechte Präsentation waren schon mal genial.

Und „Jolli“ hätte sich keine besseren Mitakteure beim Zuhören, Mitdenken, Mitsingen, Forschen und Umweltschützen wünschen können als diese insgesamt über 200 aktiven Kids. Schließlich empfahl „Jolli“ unter anderem „malt die Welt wie sie Euch gefällt“ und zwar nicht Grau, sondern in wunderschönen Farben.

Sie hatte aber auch jede Menge Fragen: „Was ist denn Zukunft? Was kann man alles erforschen? Warum schwimmt ein Fisch und warum sinkt ein Stein?“ Und vieles mehr, was eben auch Kinder beschäftigt, wenn sie die Erwachsenen mit ihrem „Warum?“ löchern. Doch auf die Fragen der Sängerin wussten fast alle Kinder jede Menge Antworten.

Und bei einer Gedankenreise mit der lebendigen und interaktiven Band in den Amorbacher Wald mit seinen Riesenbäumen, und Hundertausenden Zauberblättern, die mit Hilfe von Licht und Wärme saubere Luft ausatmen, sangen sie begeistert mit „wir pflanzen einen Baum“ für gute Luft, Schatten und Lebensraum für Tiere.

Die Kids wussten aber auch, wie wichtig Insekten und vor allem Bienen sind. Überhaupt waren die jungen Umweltschützer hin und weg von dem fetzigen Konzert mit musikalisch wie inhaltlich abwechslungsreichen Songs, die weiter erzählten vom regionalen und genialen Bauern „Horst“, den die Pflanzen lieben und beim Gemüse-Hobel-Beat übertrafen sich die kleinen Mitsänger selbst. Kritisch begegneten sie der Ressourcenverschwendung, die im Text von „alles elektrisch“ ebenso deutlich wurde wie beim Müllsammeln der Einweg-Getränkebeutel.

Und schließlich lud Jolli die Kinder ein, die Lebensgeschichte von Recycling-Schwimmente Betty und damit die Ursache für die Meeresverschmutzung kennenzulernen. Der lautstarke und nicht enden wollende Beifall bewies abschließend, dass Kinder, Lehrerinnen und Erzieherinnen diese ganz besondere Unterrichtsstunde in edler Umgebung in vollen Zügen genossen hatten.

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