Tierschutzorganisationen gegen „Wilde Sau“

Tierschutzorganisationen gegen „Wilde Sau“
Tierschutzorganisationen gegen „Wilde Sau“

Die Tierschützer übergeben die Unterschriften an die Verantwortlichen des Naturparks Neckartal-Odenwald. (Foto: pm)

Eberbach. (pm) Aktive von Pro Fuchs e.V., Wildtierschutz Deutschland und PETA Streetteam Heidelberg, haben über 425 Unterschriften an die Geschäftsführung des Naturparks Neckartal-Odenwald überreicht. Die Petition fordert den Naturpark auf, ausschließlich friedvolle Projekte zu unterstützen und sich nicht an Maßnahmen zu beteiligen, die das Töten von Wildtieren positiv darstellen. Besonders kritisch sehen die Tierschützer die Naturpark-Veranstaltungsreihe „Wilde Sau“.

Die Unterschriften wurden in einen eindrucksvollen 12-Meter-Zeitstrahl eingebunden, der zeigt, dass sich Kultur und Kulturlandschaften im stetigen Wandel befinden. Damit machten die Initiatoren deutlich, dass das Argument, Jagd gehöre zur Kultur, keine Rechtfertigung für das umstrittene Projekt „Wilde Sau“ sein könne.

Vielmehr möchte der Naturpark das "Image der Jagd" verbessern, was aus Sicht der Tierschützenden ein klarer Widerspruch zur ursprünglichen Verordnung des Naturparks sei, die den Schutz freilebender Tiere und natürlicher Lebensräume als zentrale Aufgabe festlege.

Da die Geschäftsführung des Naturparks aus Sicht der Unterzeichner der Petition keine Bereitschaft zur Kurskorrektur zeige, wollen die Aktiven eine Fachaufsichtsbeschwerde beim zuständigen Ministerium einreichen. Zudem soll der Protest mit weiteren Infoständen fortgesetzt werden, um die Öffentlichkeit über das Projekt aufzuklären.

Die Unterschriften auf einem 12 Meter langen Zeitstrahl. (Foto: pm)

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