In Mudau wird zu schnell gefahren

Raserei sorgt für Lärmbelästigung – Geschwindigkeitsmessungen sollen Abhilfe schaffen

von Liane Merkle

Mudau. In der Kerngemeinde Mudau wird im Bereich der Ortseingänge und im verkehrsberuhigten Bereich der Hauptstraße deutlich zu schnell gefahren. Dies ergaben die Ergebnisse von Geschwindigkeitsmessungen durch das Landratsamt –Fachbereich Straßen-, die nun im Rahmen einer öffentlichen Ortschaftsratssitzung unter Vorsitz von Ortsvorsteher Klaus Erich Schork vorgestellt wurden.

Als Vertreter des Landkreises zeichnete Gerhard Engelhard in Form einer PowerPoint-Präsentation die Ergebnisse der Messungen auf, was anschließende Diskussionen über diverse Verkehrskontrollen das Anbringen von Schildern zur Folge hatte. Kritisiert wurde dabei auch eine erhebliche Lärmbelästigung gerade in der Nachtzeit und ein Einführen von 30 km/h in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr angeregt.


Nachdem der Ortsvorsteher Gerhard Engelhard für seine Arbeit bezüglich der jahrelangen Sammlung und Auswertung der Verkehrsmessungsdaten gedankt hatte wird dem Gemeinderat nun vorgeschlagen, regelmäßige Kontrollen/Messungen/Hinweisanzeigen zu veranlassen, eine Prüfung zur Gründung eines Zweckverbandes mit Limbach, Fahrenbach, Waldbrunn und Buchen bezüglich der Anschaffung von Blitzgeräten durchzuführen und Tempo 30 in der Nacht zu installieren.

Einen breiten Raum der Tagesordnung nahm auch das Thema ,,Friedhofgestaltung“ ein. Hierbei dankte Klaus Erich Schork der Volksbank für die Spende in Höhe von 2.000 Euro. So konnten die Pflasterwege um das Pfarrgrab durch den Bauhof saniert und der Verbindungsweg zu den Wasserentnahmestellen hergestellt werden. Bemängelt wurde der sehr schlechte Zustand der Ehrengräber und eine Begrünung der Gräber oder eine Aufstellung von Ehrentafeln diskutiert.

Vorgeschlagen wurde die Beauftragung eines Fachplaners bezüglich der Fällung von Bäumen und/oder Neupflanzungen. Als weitere Veränderungen im Friedhof wurden angeregt, das Friedhofstor wieder abzuschließen und den Bestattern einen Schlüssel zu übergeben, das parkähnliche Kriegerdenkmal einsichtiger zu machen, das Anbringen einer Urnenwand zu prüfen und den Außenbereich der Einsegnungshalle neu zu gestalten. Im Zusammenhang mit der Umbenennung des Südrings in Joachim-Schulz-Straße soll der Verbindungsweg zum Gartenweg für Fußgänger und Fahrradfahrer befestigt werden.


Weiter teilte der Ortsvorsteher mit, dass die Schloßauer Straße wieder geöffnet sei und eine Streuobstwiese als Ausgleichsfläche angelegt wird. Mit einem Straßenfest soll die gesamte Maßnahme gebührend gewürdigt werden. Im Rahmen einer durchgeführten Verkehrsschau wurden einige Positionen festgelegt wie z.B. die Beschilderung der Brückengutkreisel und die Aufstellung von Tempo 30 Zonenschilder in der Neuhofstraße.

Weiter die Befestigung eines Parkplatzes in der Rumpfener Straße mit Pflaster- oder Bitumendecke.

Abschließend der Sitzung dankte Ortsvorsteher Klaus Erich Schork den Firmen Otmar Noe und Metallbau Fischer für die Renovierung der Türe am Wasserreservoire und dem Ingenieurbüro Sack und Partner für die Spende eines Tischkickers für den Jugendraum. Anfragen und Anregungen der Ortschaftsräte schlossen sich an.

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