Jugendsportbegegnung in Ungarn

Auch Schach stand auf dem Programm. (Foto: privat)

Freundschaftsturniere im Tischtennis, Schach und Mädchenfußball

Mosbach/Buchen. (ds) Eine 42-köpfige Jugenddelegation der Sportkreise Buchen und Mosbach startete unter Leitung der Vorsitzenden des Sportkreises Dr. Dorothee Schlegel – seit Bestehen der Partnerschaft zum 6. Mal – zu mitternächtlicher Stunde zur Fahrt nach Ungarn in den Partner“landkreis“, in das Komitat Vas. Am Spätnachmittag wurde die Delegation von Komitatspräsident Ferenc Kovacs und Sportpräsident Dr. Zoltan Varga sehr herzlich begrüßt.

Am zweiten Tag fanden die drei Sportturniere statt. Acht Schachspieler, vorbereitet von Karlheinz Eisenbeiser (Schachclub BG Buchen), saßen in zwei Stärkegruppen à vier Spieler über 3 ½ Stunden hochkonzentriert im Kultursaal der Stadt Bük ihren ungarischen Gegenspielern gegenüber. Es herrschte absolute Ruhe, nur unterbrochen durch das schnelle Drücken der Schachuhr, um keine Bedenkzeit zu verlieren. In der Schlussrunde stand das gesamte Mädchenfußballteam daumendrückend im Raum, was unseren „Damen“ auf dem Brett – trotz besser stehender Partien – leider keinen Vorteil brachte. Die Mehrzahl der Spiele wurde zwar nicht gewonnen, aber „wir waren keine Bauernopfer, sondern ebenbürtig und im Schach gehört ein Quäntchen Glück einfach auch dazu“. Das Mädchenteam im Tischtennis, betreut von Kristina Dörr (FC Lohrbach) trat gegen eine aus Mädchen und Jungen bestehende Mannschaft an. „Die Spiele gegen die Jungen waren die besseren und die schnelleren, auch wenn wir knapp gegen sie verloren haben“, war die einhellige Meinung unseres Teams. Nach dem letzten Fußballturnier Ungarn-Deutschland (nicht 1954 in Bern) hatten wir sehr viele Tore kassiert. Daher waren die Erwartungen an die von Rafael Gwozdz (SV Bretzingen) trainierten 20 Mädchen sehr hoch, dieses Mal das Tor sauber zu halten. Zwei gleichstarke Teams trafen aufeinander – über das 1:0 Endergebnis gab es anschließend auch mit dem Schiedsrichtergespann ein längeres Nachgespräch!


Zur Erholung fuhren alle Teams in die Therme in Bük. Die gute sportliche Kondition hielt an und so wurde der Tag mit Musik und Tanz im Universitätsclub in Szombathely beendet. Was wäre eine Ungarnfahrt, ohne einen Blick auf den Plattensee/Balaton zu werfen? Zurück in der Hauptstadt des Komitats und einem Stadtspaziergang besuchten wir ein hochrangig besetztes Hammerwurf-Erinnerungsturnier, das die NOK-Delegation auch aufgrund der in den Farben des Kreises gehaltenen Trikots eroberte. Nach der Siegerehrung – Markus Esser (fünfmaliger Deutscher Meister, auch 2011; Verein Bayer Leverkusen) wurde Zweiter – war Autogrammstunde angesagt. Highlight war das Gruppenbild mit den Hammerwerfern, dem Komitatspräsidenten und unserer Delegation.

Beim Abschlussabend wurden die Erinnerungspokale überreicht. Nach dem Dank an die Organisatoren (aus dem NOK waren dies Diana Metz, Werner Mohr und Hannelore Schüler), an die Dolmetscher und vor allem an die Gastgeber klang der Abend ungarisch gastfreundlich aus. Dem folgte am nächsten Morgen nach dem Sprung in den Swimmingpool die Heimfahrt. Sehr herzlich dankt die Delegation den Sponsoren des Neckar-Odenwald-Kreises, die diesen Austausch unterstützt haben.  Die Einladung zum Gegenbesuch der ungarischen Delegation im Kreis ist ausgesprochen, um die Rückpartien erfolgreich auszutragen.

Die Odenwälder Delegation. (Foto: privat)


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