„DHBW schreibt Bettelbriefe“

Armutszeugnis für die Wissenschaftsministerin“

„Es ist ein Armutszeugnis für die Wissenschaftsministerin, dass einzelne Standorte der DHBW gezwungen sind, Bettelbriefe an Unternehmen zu schreiben, um die Gelder auszugleichen, die ihr durch die Abschaffung der Studiengebühren und deren unzureichende Kompensation durch die neue Landesregierung fehlen“, so der wissenschafts- und hochschulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion am Freitag in Stuttgart. Birk forderte die Wissenschaftsministerin als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende auf, die dringend benötigten Mittel zur Verfügung zu stellen.


„Die DHBW gehört eindeutig zu den Verlierern des Kompensationskonzeptes der neuen Landesregierung“, so Birk. Bislang stünden der DHBW aufgrund einer geringen Anzahl an Befreiungen Mittel in Höhe von 375,26 Euro durch den Erhalt von Studiengebühren zur Verfügung. Künftig werde die Duale Hochschule jedoch nur 280 Euro je Studierenden in Form von Kompensationszahlungen erhalten. Im Haushaltsjahr 2012 würden der DHBW somit Mittel in Höhe von ca. 2,5 Mio. Euro fehlen. Im nächsten Jahr werde das Defizit, einzig und allein bedingt durch die Abschaffung der Studiengebühren und deren unzureichende Kompensation, auf über 5 Mio. Euro anwachsen. „Da wird es auch zu Qualitätseinbußen kommen müssen“, warnte Birk.

Die CDU habe daher in den heutigen Haushaltsberatungen einen Antrag hinsichtlich eines Sonderausgleichs für die DHBW in Höhe des diesjährigen Defizits eingebracht. „Mit Bedauern und Unverständnis haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass dieser Antrag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen abgelehnt worden ist“, so Birk.

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2 Kommentare

  1. sind studiengebühren wie damals propagiert nur ein extrabetrag, der der lehre zugute kommt, würde deren wegfall auch nicht mehr und nicht weniger als das wegfallen dieses über die grundversorgung hinausgehenden anteils im bereich der lehre bedeuten.

    die tatsache, daß es nötig ist, die wegfallenden studiengebühren zu kompensieren um einen regulären lehrbetrieb aufrecht erhalten zu können, spricht für sich. wenn man die situation genauer betrachtet, wird man sehen können, daß noch die alte landesregierung mittels kürzungen „durch die hintertür“ den hochschulen mehr mittel genommen hat, als diese jemals an effektiven studiengebühren zur verfügung hatten.

    obiger artikel steht beispielhaft für die gelebte doppelzüngigkeit der baden-württembergischen cdu (und das nicht nur in der bildungspolitik).

  2. @dio
    Leider nur Spekulationen und üble Nachrede ohne Beweise. Polemik statt Gehalt…sehr schade….
    Als Studentin muss ich feststellen, es sieht schlecht aus mit der Bildung und auch die Anhänger der neuen Regierung sollten endlich nach vorne schauen, anstatt für das Misslingen ihrer impraktikablen Idiologie immer die alte Regierung verantwortlich zu machen…
    Anscheinend ist dies aber nur ein Beispiel für die Unaufrichtigkeit der gün-roten Regierung (nicht nur bei der Bildungspolitik) 😉

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