Beförderungen bei der FFW Neckargerach

FFW Neckargerach

Unser Bild zeigt die beförderten Feuerwehrmitglieder mit Bürgermeister Norman Link und  dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Erich Wägele. (Foto: privat)

Neckargerach. Zur diesjährigen Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neckargerach mit den Abteilungen Neckargerach und Guttenbach, begrüßte Kommandant Dieter Hafner neben den zahlreich erschienen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, Bürgermeister Norman Link und Gemeinderäte sowie den stellvertretenden Kreisbrandmeister Erich Wägele.

In ihren Berichten hoben für die Abteilungswehr Neckargerach Dieter Hafner und für die Abteilung Guttenbach Carsten Nohe die Einsätze, Übungen und Aktivitäten des vergangenen Jahres hervor. Für die Jugendfeuerwehr berichtete Patrick Schupp und für die Altersabteilung Fritz Zweidinger.

Carsten Nohe präsentierte anhand einer PowerPoint-Präsentation den zwischenzeitlich eingerichteten und beschilderten Rettungsweg zur Margaretenschlucht – dieser wurde durch die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit den Helfern vor Ort und der Feuerwehrleitstelle Mosbach konzipiert. Rettungseinsätze in der Vergangenheit und der zunehmende Wandertourismus auch hervorgerufen durch den überaus erfolgreichen Neckarsteig, veranlasste die Helfer zu dieser Maßnahme. Sehenswert waren weiterhin die Impressionen vom Lehrgang „Absturzsicherung und einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“ der Kameraden der Abteilung Guttenbach.




Bürgermeister Norman Link überbrachte die Grüße der Gemeinde und dankte allen ehrenamtlich wirkenden Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit. Die erfreulich gute Zusammenarbeit zwischen beiden Abteilungswehren und der Wehren aus Binau und Zwingenberg wurde ebenfalls ausdrücklich gelobt. Die Stärkung der Neckartalschiene wurde nicht nur von Bürgermeister Link betont – auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Erich Wägele ebenso wie die Vertreter der Feuerwehren Binau und Zwingenberg, Thomas Arnold und Frank Schifferdecker, lobten diese modellhafte Einrichtung.

Kritisch diskutiert wurden die neuen Richtlinien zur Ausbildung bzw. zu Lehrgängen. Die entsprechende Verwaltungsvorschrift mache es den freiwilligen Feuerwehren, die ausschließlich durch ehrenamtliche Kräfte getragen werden, kaum mehr möglich, Nachwuchs zu gewinnen. Die Hürden zur Erreichung der Voraussetzungen zur Teilnahme an Lehrgängen seien zwischenzeitlich so hoch angelegt, dass diese im ehrenamtlichen Bereich kaum mehr zu schaffen seien. Ein Aufstieg innerhalb der Wehren werde erschwert, die Motivation der Kameradinnen und Kameraden sinke und schließlich könne hierdurch auf lange Sicht die Einsatzfähigkeit der Wehren möglicherweise nicht mehr gewährleistet werden. Zudem werden alle Ausbildungen und Lehrgänge in der Freizeit abgewickelt – ebenso wird vielfach Urlaub geopfert. Der eindeutige Appell aller Aktiven – auch an die Adresse des stellvertretenden Kreisbrandmeister Erich Wägele – forderte den Einsatz der Entscheidungsträger zum Wohle der freiwilligen Wehren und damit zur Abschaffung dieser Verwaltungsvorschrift.

Abschließend folgten eine ganze Reihe von Beförderungen. So wurde Kommandant Dieter Hafner zum Oberbrandmeister und Abteilungskommandant Roland Nohe zum Hauptbrandmeister befördert. Löschmeister wurden Marco Allmann und Markus Ihrig, Hauptfeuerwehrmann Andreas Baumgärtner, Dennis Ihrig und Dennis Plitt, Oberfeuerwehrmann wurden Ann-Katrin Nohe, Andre Martin und Tizian Ihrig sowie Feuerwehrmann Tobias Schaum.

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