Zu wenig Bewegung im Spiel

Logofsvdornberg

SV Wettersdorf/Glashofen – FSV Dornberg 3:0

 

von Felix Scheuermann

Hardheim. (Am Sonntag stand für die Mannschaft des FSV Dornberg das nächste Saisonspiel gegen die 2. Mannschaft des SV Wettersdorf/Glashofen an. Vor dem Spiel gab es ein paar personelle Probleme, da einige Spieler absagen mussten und es so zu einigen Umstellungen kam. Dennoch konnte man auch diesmal wieder mit einem vollständigen Kader, also 16 Spielern, antreten.  Sorgen bereitete allerdings der Platz, der nach dem langen und harten Winter doch sehr ramponiert war, weswegen es einige Unebenheiten gab.

Und so taten sich beide Mannschaften schwer, ein Kombinationsspiel aufzuziehen und offensiv gefährlich zu werden.  Viele Pässe waren  ungenau und kamen nicht beim Mitspieler, sondern beim Gegner an. Und auch hohe und weite Bälle versprangen meist. So gab es in der Anfangsphase weder auf der einen noch auf der anderen Seite wirkliche Torchancen.  So fiel das 1:0 für Wettersdorf/Glashofen fast zwangsläufig nach einer Standardsituation.  Ein direkter Freistoß brachte die Führung für die Heimmannschaft und unser Team geriet etwas unglücklich in Rückstand. Auch in der Folgezeit wurde das Spiel kaum besser. Zwar hatten sich beide Mannschaften nun langsam an die Bodenverhältnisse gewöhnt, doch ein sauberes Passspiel war weiterhin nur schwer möglich. Doch die Spieler des Gegners verstanden es nun besser, gefährlich vor das Tor zu kommen und auch die Standards blieben gefährlich.  Und schließlich fiel auch noch das 2:0. Nach einer Flanke von rechts standen zwei Angreifer der Gäste plötzlich gegen einen Verteidiger und mit einem gezielten Schuss ins linke Eck ließ einer der Stürmer dem Keeper der Platzherren keine Chance. So schien das Spiel bereits frühzeitig entschieden zu sein. Trotzdem bemühte sich das Team des FSV weiterhin und bekam das Spiel mehr und mehr unter Kontrolle. Und durch zwei schöne Einzelaktionen ergaben sich zwei große Chancen, die leider nicht genutzt wurden. So ging man mit 2:0 in die Halbzeit, was insgesamt in Ordnung ging.




In der Pause nahm sich die heimische Mannschaft vor, besser zu spielen und die Phase kurz vor der Pause machte Hoffnung, das Spiel doch noch drehen zu können. Doch leider erfüllte sich diese Hoffnung nicht. Es war zu wenig Bewegung im Spiel und so ergaben sich kaum Anspielmöglichkeiten, vor allem auf den Außenpositionen im Mittelfeld und im Sturm. Deswegen gab es außer Fernschüssen praktisch keine Gelegenheit mehr, noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Stattdessen hatte Wettersdorf/Glashofen gute Gelegenheiten, noch einen weiteren Treffer zu erzielen. Eine gute Parade von Julian Stieber verhinderte einen größeren Rückstand zunächst, aber nach einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft konnte auch Sieber das 3:0 nicht mehr verhindern.  Damit war die Partie endgültig entschieden und die Schlussphase bot kaum noch sehenswerte Aktionen. Als der Schiedsrichter das Spiel schließlich abpfiff, war die Enttäuschung recht groß. Denn nach dem gutem Auftritt im letzten Spiel gegen Hardheim hatte man sich Hoffnung gemacht, auch in diesem Spiel zu punkten. Allerdings wurden zu viele Fehler gemacht, weshalb die Niederlage verdient war. Insgesamt war zu wenig Bewegung im Spiel und der unbedingte Wille zum Sieg fehlte.  Die Ordnung im Mittelfeld ging über weite Teile des Spiels völlig verloren und die Positionen waren nur selten so besetzt wie vorgegeben. Deswegen war die Niederlage auch in dieser Höhe gerechtfertigt.

Im nächsten Spiel am nächsten Sonntag in Berolzheim muss wieder an die Leistung gegen Hardheim angeknüpft werden, um in die Erfolgsspur zurück zu kommen.  

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