Pfingstzeit – Wallfahrtszeit – Pilgerzeit

Kölner Fußwallfahrt auf dem Weg zur Wallfahrtsstadt nach Walldürn

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(Foto:pm)

Am Pfingstdienstag, den 10.06.2014, machen sich zum 366-sten Mal Pilger auf den Wallfahrtsweg von Köln – Porz – Urbach nach Walldürn im Odenwald.

In sieben Tagen legen die Pilger dabei eine Strecke von insgesamt 269 km zurück. An den einzelnen Wallfahrtstagen sind zwischen 33 und 45 Kilometer zu bewältigen.

Der Weg führt aus der Kölner Bucht über die Ausläufer des Siebengebirges und die Höhen des Westerwaldes zunächst bis zur Domstadt nach Limburg an der Lahn. Von dort aus geht es weiter durch den „Goldenen Grund“ über den Taunus und den bayerischen Untermain bis schließlich auf den Höhen des Odenwaldes Walldürn, die Wallfahrtsstadt zum Heiligen Blut, erreicht wird. Im Verlauf ihrer siebentägigen Pilgerschaft wächst die Pilgergruppe von zunächst 200 Pilgern am ersten Wallfahrtstag auf über 350 Pilger an.

Jeder Teilnehmer an dieser Fußwallfahrt erlebt diese Tage anders. Für viele Pilger ist neben dem Erreichen des Wallfahrtsziels Walldürn, vor allem der Pilgerweg das eigentliche Ziel.
Im vollkommenen Gegensatz zur Hektik des Alltags kann hier jeder Wallfahrer beim gemeinsamen Singen und Beten, beim Gottesdienst und Unterwegs abschalten.




Während dieser einwöchigen Pilgertour kann jeder Pilger neue Menschen kennen lernen, sowie Freundschaften vertiefen oder auffrischen. Neben der Zeit für persönliche Gespräche sind gerade die Phasen der Stille während des Pilgerns, Erholung für Jeden.
Die körperlichen Strapazen durch das frühe Aufstehen und die langen Tagesetappen werden von der Gemeinschaft aufgefangen und getragen.
Aber auch das Fröhlichsein, das Singen und das Lachen kommen an diesen Tagen nicht zu kurz, dafür sorgt allein schon die rheinländische Mentalität vieler Pilger.

Die Herkunft der Pilger ist nicht nur auf die Städte und Gemeinden entlang des Weges beschränkt, sondern reicht weit darüber hinaus ins Ruhrgebiet, an den Bodensee und sogar bis in das benachbarte Ausland.

Die Pilger werden die ganze Zeit von zwei Bussen begleitet, die den „fußkranken“ Pilgern als Transportmittel zur nächsten Zwischenetappe der Wallfahrt dienen.

An den einzelnen Stationen entlang des Wallfahrtsweges werden die gemeinsamen Mahlzeiten häufig von ehemaligen Mitpilgern organisiert, die sich auf diese Weise der Wallfahrt ganz eng verbunden fühlen. Die Übernachtungen erfolgen entweder in Privatquartieren, Hotels oder Pensionen.

Infos im Internet:
www.wallfahrt-koeln-wallduern.de

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