Über 400 Kinder glücklich gemacht

Digeno-Geschäftsführerin Ilka Zwieb zusammen mit dem Geschäftsführer des Jobcenters Neckar-Odenwald Jochen Münch bei der Übergabe von Spielzeugspenden an die Vorsitzende des Fördervereins Frauen- und Kinderschutzhaus Angelika Bronner-Blatz zum Abschluss der erfolgreichen Spielzeugsammelaktion. (Foto: pm)

Spielzeug-Aktion der Digeno war voller Erfolg Mosbach/Buchen.** (pm) Erstmals hatte die Dienstleistungsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (Digeno) im November dazu aufgerufen, durch Spielzeugspenden Familien mit geringen finanziellen Mitteln zu unterstützen. „Die Resonanz war überwältigend“, zog nun Digeno-Geschäftsführerin Ilka Zwieb zusammen mit dem Geschäftsführer des Jobcenters Neckar-Odenwald, Jochen Münch, Bilanz. Im Laufe der gesamten Aktion sei täglich Spielzeug sowohl in Mosbach als auch in Buchen abgegeben worden. Die Bandbreite reichte von Babyspielzeug über Bücher und Gesellschaftsspiele bis zu Fahrrädern, Schlitten und Puppenwägen. „Das Spielzeug war größtenteils sehr gut erhalten, teilweise neu und originalverpackt“, berichtete Zwieb. Spielzeug mit Gebrauchsspuren wurde von Digeno-Mitarbeitern gereinigt und wenn notwendig repariert. Ausgeführt wurden die Arbeiten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der so genannten Arbeitsgelegenheiten, über die arbeitssuchende Menschen eine neue Zukunftsperspektive vermittelt wird.

Vor Weihnachten wurde das Spielzeug dann in Mosbach und Buchen aufgebaut. Das Jobcenter hatte zuvor rund 500 Gutscheine an Familien verschickt. An den Ausgabetagen verschenkte die Digeno das Spielzeug an rund 400 Kinder, außerdem erhielt das Jugendamt und das Frauen- und Kinderschutzhaus eine Vielzahl an Spielsachen. Zudem konnten mehrere gut gefüllte Kartons dem Kinder- und Jugenddorf Klinge übergeben werden.

„Wir können uns gut vorstellen, die Aktion zu wiederholen oder vielleicht sogar auszubauen und als festen Bestandteil in unser Portfolio aufzunehmen“, betonte Ilka Zwieb daher beim Abschluss der Aktion. Denn diese habe viele positive Effekte wie die nachhaltige Umverteilung von nicht mehr genutzten Beständen aus Privathaushalten, aber auch die sinnstiftende Tätigkeit für die Teilnehmer der Arbeitsgelegenheiten gehabt. Und den Spendern sei die Abgabe leichtgefallen, da nachvollziehbar gewesen war, dass das Spielzeug weitergenutzt wird. Zwieb und Münch dankten allen Spendern, die damit zu dem Erfolg beigetragen haben.

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