Drei verdiente Neckar-Odenwälder gewürdigt

_(Foto: Ministerium)_
**Stuttgart.** _(pm)_ „Bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Tätigkeiten sind wichtige Säulen einer aktiven Gesellschaft. Rolf Brauch, Alois Gerig und Dietmar Hellmann sind echte Vorbilder aus dem Neckar-Odenwald-Kreis, die in Sachen Land- und Forstwirtschaft landesweit seit Jahrzehnten bedeutenden Dienst leisten“, sagte der Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, anlässlich des Ehrungsabends auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart-Bad Cannstatt.
 
„Wir leben in turbulenten Zeiten. Gerade in diesen Zeiten brauchen wir Persönlichkeiten, die nicht ihr Eigeninteresse in den Vordergrund stellen, sondern sich in Verbänden, Vereinen und berufsständischen Organisationen für andere und die Gesellschaft einsetzen“, sagte der Minister.

In einzelnen Reden würdigte Minister Peter Hauk den drei Vorbildern, Rolf Brauch aus Mosbach, Alois Gerig aus Höpfingen Schlempertshof sowie Dietmar Hellmann aus Schwarzach. Alle drei seien unverzichtbare und hoch geschätzte Rat- und Impulsgeber der Land- und Forstwirtschaft in unserer Zeit, so Hauk.
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Rolf Brauch aus Mosbach war über zehn Jahre Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Ländliche Erwachsenenbildung und Sprecher der Heimvolkshochschulen in Baden-Württemberg. Ebenso hat Rolf Brauch die Arbeit der Landwirtschaftlichen Familienberatung „Familie und Betrieb“ der Erzdiözese Freiburg mitgeprägt und war stellvertretender Vorsitzender von ProCare e.V. (Betriebs und Haushaltshilfe Nordbaden).

Landwirtschaftliche Bildung war und ist das Steckenpferd von Rolf Brauch. Stets nah bei den Menschen habe er sich für die Sorgen und Nöte der Landwirte im Land eingesetzt und sei immer stets daran orientiert Konflikte zu lösen, so der Landwirtschaftsminister in seiner Rede bei der Verleihung der Gerhard-Weiser-Medaille an den Mosbacher.

Alois Gerig war über 12 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestags und stets verlässlicher Ansprechpartner der Landwirte vor Ort. Darüberhinaus war Alois Gerig Geschäftsführer der Maschinenringe Odenwald-Bauland und Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft im Deutschen Bundestag.

„Bei all seinem Wirken hat Alois Gerig bis heute immer den Menschen im Ländlichen Raum im Blick und war immer ein Kämpfer gerade im Bereich Lebensmittelversorgung und dem Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen. Dafür gebührt ihm unser aller Dank, der durch die Verleihung der Staatsmedaille in Gold einmal mehr zum Ausdruck kommen soll“, so Minister Peter Hauk in seiner Verleihungslaudatio.
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Dietmar Hellmann ist der Mann, der dem Wald nicht nur Stimme sondern auch ein Gesicht gibt. Seit 2020 ist Hellmann Vorsitzender des Landeswaldverbands Baden-Württemberg, den er vorher mitbegründet hatte. Außerdem arbeitet der Schwarzacher als Vorstand der Wirtschaftskammer von FSC Deutschland aktiv an den FSC-Standards in Deutschland mit.

„Dietmar Hellmann ist Förster durch und durch und verkörpert den Wald durch sein facettenreiches Engagement wie kein zweiter. Deshalb überreiche ich gerne und absolut zu Recht die Staatsmedaille in Gold an einen Forstfachmann wie Sie“, resümierte Forstminister Peter Hauk.
 
Mit dem Ehrungsabend auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest werde an eine lange Tradition angeknüpft. In diesem Jahr wurde 27 Persönlichkeiten, die sich um die Landwirtschaft, die Ernährungswirtschaft, den Ländlichen Raum und um die Forstwirtschaft in außergewöhnlicher Weise verdient gemacht haben, die Staatsmedaille in Gold verliehen.

Ihre Verdienste lägen im herausragenden, ehrenamtlichen Engagement in der Berufsvertretung und in den Verbänden, in der Ausbildung des landwirtschaftlichen Berufsnachwuchses sowie in der beispielhaften Bewirtschaftung land- und fortwirtschaftlicher Unternehmen.
 
Auch Landrat Dr. Achim Brötel gratulierte Rolf Brauch, Alois Gerig und Dietmar Hellmann zu der Auszeichnung mit der Gerhard-Weiser-Medaille beziehungsweise der Staatsmedaille in Gold durch den Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

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