Polizei erwartet Behinderungen wegen Protesten

Polizei, Blaulicht
(Symboldbild Polizei: K. Weidlich)

Bildung von Rettungsgassen unerlässlich

Heilbronn. (ots) Aufgrund von Aufrufen des deutschen Bauernverbandes und weiterer Organisationen ist am kommenden Montag, 08. Januar 2024, bundesweit mit Protestaktionen zu rechnen, die sich vorrangig gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung richten.

Ein Beteiligung von Vertretern anderer Berufsbranchen aus Solidaritätsgründen ist dabei vereinzelt nicht auszuschließen. Hierdurch werden im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn erhebliche Beeinträchtigungen des Verkehrs, insbesondere im frühmorgendlichen Berufsverkehr, erwartet.

Die Art und Weise des zu erwartenden Protestgeschehens wird sich den Erkenntnissen nach als Versammlungen in Form von Kundgebungen, Aufzügen und Mahnwachen sowie durch Kolonnenfahrten äußern. Insbesondere wird davon ausgegangen, dass es in den Bereichen rund um die Autobahnanschlussstellen der Bundesautobahnen 6, 8 und 81, sowie im Stadt- und Landkreis Heilbronn während des Berufsverkehrs zu erheblichen Verkehrsstörungen kommen wird.

Darüber hinaus sind jedoch auch auf zahlreichen anderen Strecken im Hohenlohe-, dem Main-Tauber- sowie dem Neckar-Odenwald-Kreis größere Behinderungen zu erwarten. Seitens des Polizeipräsidiums Heilbronn werden entlang der betroffenen Strecken verkehrspolizeiliche Maßnahmen durchgeführt um einen reibungslosen und geordneten Ablauf der Aktionen zu ermöglichen und die Einschränkungen für Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten.

Kooperationsgespräche mit den Versammlungsbehörden und Versammlungsverantwortlichen haben stattgefunden.

Verkehrsbehinderungen werden aber nicht ausbleiben. Die Polizei weist die Teilnehmenden der Versammlungen darauf hin, dass die vorgegebenen Aufzugstrecken sowie die bestehenden Verkehrsregeln einzuhalten sind und den Weisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten ist.

Insbesondere ist die Bildung von Rettungsgassen unerlässlich und wichtige Zufahrten, beispielsweise zu Kliniken, sind freizuhalten. Die Polizei rät allen Bürgerinnen und Bürgern, dies bei der Planung des Arbeits- und Schulwegs bzw. bei sonstigen Fahrten zu berücksichtigen.

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