07. November 2026

November.2026.

10Nov.17:3019:30Die Erinnerung wach haltenGedenkfeier zur Reichspogromnacht

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Mit Vortrag zu Julius Held

Auch die Mosbacher:innen beteiligten sich zahlreich an der landesweiten Pogrommnacht. Nachdem SS-Angehörige in die Synagoge eingebrochen waren und sie in Brand gesetzt hatten, wurden Mobiliar, religiöse Gegenstände sowie die Torarollen auf dem Marktplatz verbrannt. Darüber hinaus wurden jüdische Geschäfte überfallen und geplündert. (Foto: Generallandesarchiv Karlsruhe)

Mosbach.  (pm) Am Dienstag, 10. November 2026, um 17:30 Uhr, findet auf dem Synagogenplatz die alljährliche Gedenkfeier zur Reichspogromnacht 1938 statt. Sie erinnert an das Leid der jüdischen Mitbürger*innen Mosbachs in der Zeit des Nationalsozialismus.

Für das Programm sind der Geschichts- und Museumsverein Mosbach, die VHS Mosbach und die KZ-Gedenkstätte Neckarelz verantwortlich. Die musikalische Umrahmung der Gedenkfeier gestaltet die Musikschule Mosbach.

Im Mittelpunkt der Feier steht in diesem Jahr die szenische Lesung „Familie Levita – die Zerstörung einer bürgerlichen Existenz″. Die jüdische Familie führte ab 1910 eine Schreinereibedarfshandlung in der Altstadt. In der Pogromnacht wurde ihr Warenlager vollständig zerstört, und sie musste das Geschäft aufgeben. Zitate von Zeitzeugen machen die Ereignisse greifbar.

Im Anschluss an die Gedenkfeier hält Arno Huth im Rathaussaal einen Vortrag über Julius Held und die Einweihung des Synagogenplatzes vor 40 Jahren. Held stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Mosbach und floh 1934 in die USA. Er war maßgeblich an der Gestaltung der 1986 eingeweihten Gedenkstätte beteiligt. Sie befindet sich dort, wo bis 1938 die Synagoge stand.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Zeit

10. November 2026 17:30 - 19:30(GMT+01:00)

Veranstaltungsort

Gedenkstätte Synagogenplatz Mosbach

Synagogenplatz, 74821 Mosbach

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