Nein-Sager kandidiert in Aglasterhausen

Jens Martinek

Jeder hat das Recht NEIN zu sagen“ – Jens Martinek kandidiert für die NEIN-Idee zur Bürgermeisterwahl in Aglasterhausen. (Foto: pm)

Aglasterhausen. Mit dem 41-jährigen Jens Martinek, verheiratet, eine Tochter, erklärt der Bundesvorsitzender der NEIN-Idee (www.nein-idee.de), heute seine Kandidatur für die Bürgermeisterwahl in Aglasterhausen.

Zu seiner Antreten erklärt Martinek: „Wir wollen dafür sorgen, dass allen Menschen in Deutschland und auch in Aglasterhausen eine Wahlalternative zur Verfügung steht. Wir geben den Menschen, die die Politik der Lobbyparteien für eine Sackgasse halten eine Nein-Option auf dem Wahlzettel. Es ist somit gleich ob man ein „kleineres Übel“ wählt, seinen Stimmzettel ungültig macht oder gar nicht wählt. Wir wollen diese verschiedenen Lösungsansätze auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner bringen“, so der Kandidat.

Jeder Bürger sollte auch das Recht haben, bei den Bürgermeisterwahlen in Aglasterhausen „Nein“ zu allen Kandidaten zu sagen, denn eine Wahl sein nur dann eine echte Wahl, wenn es auch die Möglichkeit gibt, „Nein“ zu allen Bewerbern zu sagen zu können, so die Motivation des Bürgermeister-Kandidaten der Nein-Idee. „Wenn nicht, dann ist es wie eine Zwangsheirat mit einem von mehreren zuvor ausgewählten zukünftigen Ehepartnern, erklärt Jens Martinek.


 


Erst wenn man zu dieser Einsicht komme, erkenne man, dass das Parteiensystem ein Teil des Problems ist. Durch das fehlende „Nein“ auf dem Wahlzettel werde den Wählern ein elementares Grundrecht vorenthalten, ist Martinek sicher, wodurch es den etablierten Parteien möglich werde, an der Mehrheit der Menschen vorbei zu regieren.

Weiter erklärt der aus Rübeland in Sachsen-Anhalt stammende Nein-Sager: „In jeder Situation im privaten Leben hat man das Recht „Nein“ zu sagen und dies mit direkten Konsequenzen. Dieses Recht wurde anscheinend von den Machern des Grundgesetzes in Bezug auf Wahlen und politischen Entscheidungen übersehen oder nicht ernst genommen.“

Im Falle einer erfolgreichen Wahl lehnt Jens Martinek die Ausübung des Amtes als Bürgermeister ab, da es ihm nur um die Nein-Option geht. Sollte die baden-württembergische Kommunalverfassung dahin gehend abgeändert werden -werde die NEIN-Idee überflüssig. Es gehe der Nein-Idee nicht um den eigenen Kandidaten oder um eine Partei, sondern um „mehr Demokratie“ in Aglasterhausen und dem ganzen Land.

Als persönliche Motivation nennt Jens Martinek sich bereit, eine Wahlalternative für all diejenigen sein zu wollen, denen keiner der anderen Kandidaten zusagt. Diese Wähler könnten ihren Unmut bisher nur durch Wahlboykott oder ungültige Stimmzettel zum Ausdruck bringen. Es werde also keine wirkliche Wahlmöglichkeit eingeräumt, kritisiert Martinek das herrschende Wahlsystem. „Ich möchte diesen unhaltbaren Umstand in unserer sogenannten „repräsentativen Demokratie“ beenden und allen Wahlberechtigten eine Alternative bieten, die sich auch im Ergebnis auswirkt. Würde eine Mehrheit der Wähler sich für mich, also eine Nichtbesetzung des Bürgermeisteramtes entscheiden, müssten die anderen Kandidaten bei der dann anstehenden Neuwahl ihre Angebote an die Wähler neu überdenken, um dann eventuell gewählt zu werden.“

Gerne steht Jens Martinek telefonisch unter 039454/89773 oder sein Wahlkampfmanager xxx als Ansprechpartner unter xxx  zur Verfügung. Kontaktmöglichkeiten auch über E-Mail: jensmartinek@freenet.de.

Die Bürgermeisterwahl in Aglasterhausen findet am 03. Februar 2013 statt.

Infos im Internet:

www.nein-idee.de

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen:

3 Kommentare

  1. das ist völlig albern, ein „nein“ bei einer bürgermeisterwahl ist sinnfrei, denn es muss ein bürgermeister gewählt werden. ein echtes „nein“ würde heißen: ich will gar keinen bürgermeister, ich will anarchie im dorf. wer bei einer bürgermeisterwahl mit dem kandidatenangebot unzufrieden ist, kann eine andere person auf den stimmzettel schreiben, auch das ist eine gültige stimmabgabe.

  2. Lieber Martin,
    da hast du was falsch verstanden, so wie ich die Neinidee verstehe geht es doch darum, dass ein echtes Nein einfach heißt, ich bin mit keinem Bewerber einverstanden, nicht das man für eine Anarchie wäre. Was hast du denn davon, wenn du dich oder Donald Duck runterschreibst?

  3. Wozu braucht ein Anti-Bürgermeisterkandidat einen Wahlkampfmanager? Das ganze klingt eher wie Trick 17. Deshalb Leute aufgepasst! Duisburg lehrte uns, dass es schwer ist einen untauglichen Bürgermeister wieder los zu werden.

    Ein Nein ohne sinnvolle Alternative funktioniert nicht. Nur gut, dass es Aglasterhausen am kommenden 3. Februar gar nicht nötig hat, denn eine sympathische und vor allem kompetente Fachfrau namens Simone Heitz, die dort zeitlebens heimisch ist, kandidiert mit.

    Wer mehr wissen will: http://www.simoneheitz4aglasterhausen.de

    Guten Rutsch 🙂

Kommentare sind deaktiviert.