Junge Union besucht Bioenergiedorf Siebeneich

JU besucht Siebeneich

Unser Foto zeigt von links: HOT-Geschäftsführer Sebastian Damm, Ortsvorsteher Siebeneich Reinhold Brück, Vorsitzender JU Neckar-Odenwald-Kreis Mark Fraschka, Christian von Stetten MdB. (Foto: pm)

Siebeneich. (pm) „Herzlich willkommen im gläsernen Bioenergiedorf Siebeneich, Baden-Württembergs Vorbildgemeinde beim Thema regenerativer Energien“, mit diesen Worten begrüßte der Kreisvorsitzende der Jungen Union Neckar-Odenwald und Landesvorstandmitglied, Mark Fraschka, JU’ler aus dem Neckar-Odenwald-Kreis, dem Hohenlohe-Kreis, dem Main-Tauber-Kreis sowie dem Landkreis Heilbronn. Auch der Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten ließ es sich nicht nehmen an der Führung teilzunehmen. Organisiert wurde das Programm von dem der Geschäftsführer der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T), Sebastian Damm, der gemeinsam mit Ortsvorsteher Reinhold Brück durch das Programm führte. Die HOT unterstützt seit ihrer Gründung 2009 regionale Projekte mit dem Ziel der Emissionseinsparung und der regionalen Wertschöpfung.




In seinem einführenden Referat erläuterte Damm das Konzept des Bioenergiedorfs Siebeneich auf. Der Bretzfelder Teilort ist das erste gläserne Bioenergiedorf Deutschlands. In Siebeneich wird die gesamte Wärme- und Stromversorgung auf Basis des erneuerbaren Energieträgers Biomasse erzeugt. Damit ist die kleine Ortschaft ein Vorbild für einen nachhaltigen Einsatz von regionalen Energien und leistet durch die Einbindung der Bevölkerung vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Mittlerweile produziert man in Siebeneich das Fünffache des eigenen Stromverbrauches. Die Vorteile für Dörfer, die Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien decken, sind erheblich. Neben dem direkten finanziellen Nutzen schafft ein Bioenergiedorf vor allem Perspektiven für seine Bewohner: durch Arbeitsplätze, langfristig bezahlbare Energiepreise und lokale Wertschöpfung.

Auch von Stetten lobte das Engagement der Siebeneicher. „Siebeneich ist mit seinem Engagement zweifelsohne Vorbild für viele Gemeinden. Besonders lobenswert ist aber, dass die Siebeneicher als ‚gläsernes Energiedorf‘ bereit sind, ihren Gästen Einblick in ihre Projekte zu geben und damit diese lebbar, sichtbar und fühlbar zu machen. Das mit der JU gerade junge Leute dafür interessieren, natürlich ist natürlich großartig“, so der Bundestagsabgeordnete.

Besichtigt wurde im Anschluss bei herrlichem Wetter unter anderem die 190 KW-Biogasanlage, eine Miscanthusheizung sowie das regionale Nahwärmenetz. Deutlich wurde hier unter anderem, dass unbedachter ideologischer Aktionismus beim Thema erneuerbaren Energien ebenso fehl am Platz ist wie das einseitige Setzten auf eine einzige Erzeugungsform. „Der an die regionalen Gegebenheiten angepasste Energiemix war und ist entscheidend für das Vorankommen der Energiewende“, bilanzierte Fraschka abschließend.

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1 Kommentar

  1. Verrückte Zeiten! Die JU begeistert sich für die Energiewende! Was kommt noch? Feiert in 10 Jahren ein JUler Hochzeit mit Mann und Adoptivkind? So viele Wendehälse, hoffentlich wird denen nicht schwindlig. Rückgrat und Überzeugung ade!

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