Gestiegene Preise bei Eiche und Buntlaubholz

Holz Elztal

Bürgermeister Marco Eckl aus Elztal (rechts) und  Revierleiter Thomas Müller freuen sich über die wertvollen Stämme bei der 34. Eichen- und Buntlaubholzsubmission, die zum Teil auch auf Elztaler Gemarkung gewachsen sind. (Foto: LRA)

Neckar-Odenwald-Kreis. (lra) Ende März  fand die 34. Eichen- und Buntlaubholzsubmission des Neckar-Odenwald-Kreises und des Hohenlohekreises statt. Mit insgesamt 533 Festmetern nahm die Holzmenge gegenüber dem letzten Jahr (657 Festmeter) deutlich ab. Im Gegensatz zu den Preisen: Die stiegen nachfragebedingt bei allen Baumarten gegenüber dem Vorjahr stark an.

An der Submission 2013 nahmen Forstbetriebe aus dem Neckar-Odenwald-Kreis, dem Hohenlohekreis und dem Main-Tauber-Kreis teil. Den Schwerpunkt des Angebots bildete die Eiche mit 479 Fm, gefolgt von Esche mit 17 Fm und Kirsche mit 15 Fm. In geringeren Mengen wurden auch Elsbeere, Roteiche, Ahorn, Ulme und Linde angeboten.

Das Holz ging an 23 Furnierhersteller, Säger, Fassholzkäufer und Holzhändler. Lediglich zwei Lose mit insgesamt 2 Festmetern blieben ohne Gebot.




Der Durchschnittserlös bei der Eiche erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von 409 € je Fm auf 537 € (523 €). Dieser Anstieg ist auf eine gesteigerte Nachfrage bei landesweit insgesamt geringerem Angebot für diese derzeit sehr gesuchte Baumart zurückzuführen.

Das höchste Gebot je Fm insgesamt erbrachte eine Elsbeere aus dem Stadtwald Forchtenberg mit 2259 € je Festmeter. Eine Eiche aus dem Gemeindewald Elztal wurde mit 1373 € je Festmeter bewertet. Sie war damit nicht nur der Spitzenreiter im Neckar-Odenwald-Kreis, sondern auch die wertvollste Eiche der Gesamtsubmission. Darüber freute sich auch der anwesende Bürgermeister Elztals, Marco Eckl. Der wahrscheinlich über 200 Jahre alte Baum stammte aus der Abteilung Koblersklinge im Distrikt Bürgerwald und keimte – vielleicht – im gleichen Jahr, in dem das Großherzogtum Baden entstand (1806).

Der teuerste Stamm des Neckar-Odenwald-Kreises, ebenfalls eine Eiche, kam aus dem Walddistrikt Haintal des Freiherrn von Adelsheim. Der Kaufpreis betrug hier bei einer Gesamtmasse von 3,66 Festmeter und einem Festmeterpreis von 1168 € insgesamt 4275 €.

Die Förster waren mit dem Ergebnis hochzufrieden. „Eichenholz ist derzeit sehr gefragt, die Nachfrage nach guter Eiche übersteigt das Angebot bei weitem“, erklärte der Leiter der Forstbetriebsleitung Adelsheim, Oberforstrat Martin Hochstein. 

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