Luftballons als Willkommensgruß

Johannes-Diakonie: Bewohner beziehen neues Wohn-Pflegeheim in Eberbach

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Die ersten Bewohner haben das neue Wohn-Pflegeheim der Johannes-Diakonie in Eberbach bezogen. (Foto: pm)

Eberbach. Umzugslaster stehen vor dem Eingang, vor den Aufzügen türmen sich Wäschesäcke, am Eingang und in den Fluren hängen Luftballons als Willkommensgruß. Im neuen Wohn-Pflegeheim der Johannes-Diakonie Mosbach in der Alten Dielbacher Straße stehen die Zeichen auf Einzug. Heute sind die ersten 29 Menschen mit Behinderung dort angekommen. Bisher wohnten alle im Haus Wiesengrund auf dem Gelände der Johannes-Diakonie am Schwarzacher Hof. Läuft alles nach Plan, soll der Bezug innerhalb von vier Tagen abgeschlossen sein.

Die Vorbereitungen dafür laufen allerdings schon seit Wochen. „Wichtig ist, dass die Bewohner gewohnte Objekte wie Bett oder auch Kuscheltiere vorfinden, um ihnen das Eingewöhnen zu erleichtern“, erzählt die Projektleiterin Katrin Puppa. Eltern und Betreuer hätten die Zeit unmittelbar vor dem Einzug noch genutzt, um Möbel aufzubauen und Zimmer fertig zu dekorieren.




In den kommenden beiden Tagen werden weitere Personen aus Mosbach, Schwarzach und Michelbach in die Stadt am Neckar ziehen. Dann wird auch das Wohnheim im orange gestrichenen Teil des Gebäudes bezogen, in dem 24 Plätze für leicht bis mittelgradig behinderte Menschen zur Verfügung stehen. Die meisten werden in den Werkstätten des Eberbacher Bildungs- und Arbeitszentrums (EBAZ) arbeiten, das ebenfalls von der Johannes-Diakonie getragen wird.

Künftig sollen auch die Kontakte zur Nachbarschaft ausgebaut werden. Ein Informationsabend im Februar ist bereits auf große Resonanz gestoßen, berichtet Puppa. Für den Herbst planen sie und der Leiter des Wohn-Pflegeheims, Karheinz Fritz, einen Tag der offenen Tür. Doch bis dahin sollen sich die Bewohner zunächst in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können.

Der Bau des neuen Wohn-Pflegeheims in Eberbach hatte im März 2012 begonnen. Das Bauprojekt kostete neun Millionen Euro und wurde mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg, des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales, der Ausgleichsabgabe sowie durch die Aktion Mensch unterstützt.

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Kartons schleppen hieß es für die Mitarbeiter des Wohn-Pflegeheims, im Bild: Katrin Puppa und Alexandra Schilling (v. l.). (Foto: pm)

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