„Nach wie vor offene Aufgaben“

Ortsbegehung der SPD-Kandidatinnen und -Kandidaten in Neckarelz

Neckarelz. (pm)  Bei einem Rundgang besichtigten die Neckarelzer Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten der SPD sowie Interessierte Bürgerinnen und Bürger einige Resultate der Kommunalpolitik in der abgelaufenen Wahlperiode im größten Stadtteil Mosbachs. Von der SPD-Gemeinderatsfraktion gekommen war dafür deren stv. Fraktionsvorsitzender, Stadtrat Hartmut Landhäußer.

Ausgehend vom Marktplatz drehten sich die ersten Gesprächsthemen um die Frage, wie man hier im Ortskern wieder für mehr Belebung sorgen könnte. Wichtig seien ganzheitliche Entwicklungskonzepte, um die Attraktivität zu steigern, betonte Landhäußer und sprach auch die beschlossene Einrichtung von Bürgergemeinschaftsräumen im ehemaligen Rathaus (heutige Verwaltungs-Außenstelle) an.

„Letztlich wird es aber auf die Ausgestaltung ankommen, wie groß der Nutzen sein wird“, ergänzte Frank Heuß. Unzufrieden mit der Unsauberkeit mancher Stellen rund um den Marktplatz zeigte sich Brigitte Valinski.

Christa Ziegler informierte, dass auf Betreiben des Heimatvereins Neckarelz-Diedesheim, dessen stv. Vorsitzende sie ist, ein öffentliches Bücher-Regal im Bereich vor dem früheren Lebensmittelladen aufgestellt werden soll.

Kritisch gesehen wurde der starke Durchgangsverkehr. Hartmut Landhäußer sprach in diesem Zusammenhang von Erwägungen, die Heidelberger Straße zur Tempo-30-Zone zu machen, damit sich Verkehr aus Neckarelz heraus verlagert.

So bestünden potentiell auch bessere Chancen, die von Stadtrat Manfred Bulling angestrebte Neuansiedlung von Gewerbe in den leerstehenden Ladenflächen zu realisieren.

Die Einrichtung des Kreisverkehrs an der Einmündung Bahnhofsstraße/Heidelbergerstraße hält man hingegen für sehr gelungen. „Sie geht zurück auf die Kreisel-Konzeption der SPD“, so Hartmut Landhäußer stolz.

Ebenso berichtete er von den anstehenden Maßnahmen zur Erneuerung der Bahnhofsstraße und dem Ausbau der Radwegstrecke an der Mosbacher-Straße.

Über den Messplatz führte der Weg der Begehung am Neckar-Vorland entlang, wo man u.a. über die Möglichkeiten zu dessen besserer Nutzung für den Tourismus sprach, zurück in Richtung Ortskern.

Betreffend der Pattberghalle merkte Yousif Schardt an, dass deren innerer Zustand, etwa bei den Sanitäranlagen, noch nicht dem entspreche, was die hohen Investitionen erwarten lassen würden.

Die Begehung lies man schließlich im Restaurant Lindenhof ausklingen. Im Ergebnis hielt man fest, dass in Neckarelz von städtischer Seite zuletzt durchaus einiges investiert und angepackt wurde – jedoch nach wie vor noch so manche Aufgabe offen ist bzw. neu entsteht.

Der besondere Dank galt Stadtrat Hartmut Landhäußer für seine Teilnahme und die Ausführungen zur Arbeit der SPD im Gemeinderat.

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