„Tafeln für die Tafel“

Am 02. August auf dem Mosbacher Marktplatz
 
 
 Mosbach. Immer mehr Menschen leben in Deutschland an oder gar unter der Armutsgrenze. Auch im Neckar-Odenwald-Kreis gibt es Menschen, die unter erschwerten Bedingungen leben. Aus diesem Grund wurde auf Initiative der Bürgerstiftung für die Region Mosbach vom DRK im Jahre 2004 in Mosbach ein Tagelladen gegründet. Dort können Bedürftige Lebensmittel des täglichen Bedarfs preiswert erwerben.
 
 Dem Mosbacher Tafelladen ist es fast unmöglich, die entstehenden Kosten durch Spenden zu decken. Damit der Tafelladen auch weiterhin die Menschen in schwierigen Lebenssituationen in der Region unterstützen kann, initiieren die Auszubildenden der Volksbank eG Mosbach bereits zum dritten Mal „Tafeln für die Tafel“. Dabei werden diese durch das DRK Mosbach und die Bürgerstiftung Mosbach unterstützt.
 
 Gäste dürfen herzhafte Speisen sowie erfrischende Getränke genießen und sich dabei von der Musik der Kultband „The Bautzy’s“ begleiten lassen. Für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem natürlich auch an die kleinen Gäste gedacht wird, sorgt unter anderem die Hundestaffel des DRK.
 
 „Helfen auch Sie dem Mosbacher Tafelladen und „Tafeln Sie für die Tafel“, damit Menschen mit zu geringem Einkommen auch weiterhin unterstützt werden können“, bitten die Azubis.
 
 „Merken Sie sich bereits jetzt den 02.08.2015, ab 11:30 Uhr, vor, und kommen Sie vorbei, tun Sie Gutes und unterstützen Sie Ihre Mitbürger. Genau das entspricht dem Genossenschaftsprinzip der Volksbank Mosbach – von Menschen für die Menschen der Region“, so der Organisatoren.
 
 Ziel ist es den kompletten Umsatz des Tages der wertvollen Arbeit des Mosbacher Tafelladen zukommen zu lassen.
 
 Auf viele Gäste freuen sich die Auszubildenden der Volksbank Mosbach, das DRK Mosbach und die Bürgerstiftung für die Region Mosbach.

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3 Kommentare

  1. ich finde das gar nicht gut, bedürftige dürfen nicht abhängen von spenden, tafelläden oder ehrenamtlichen. das ist unwürdig. alg 2 muss so hoch sein, dass man davon leben kann. das hat den nebeneffekt, dass auch das fordern besser klappt, denn dann wäre mehr spielraum nach unten für kürzungen bei ablehnung von zumutbaren arbeitsangeboten.

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