SV Wagenschwend zeigt Charakter

Symbolbild

SV Wagenschwend – FV Mosbach II 4:3

 
Wagenschwend.  (bd) Spannung bis zur buchstäblich letzten Minute bot die Kreisligapartie des SVW gegen die Gäste aus der Kreisstadt. Der  MFV trat mit einer namhaften Mannschaft an und verlangte dem SVW alles ab.

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Dennoch ging das Winterhauchteam bereits in der vierten Minute durch Torben Brenneis in Führung, der nach einer Ecke zum Abschluss kam. Sein abgeprallter Ball setzte unberechenbar auf und landete im Netz. Der SVW gestaltete das Spiel, doch der erste Gästekonter durch Kurunc führte in der 17. Minute zum ersten Strafstoß der Partie, den Wierz im zweiten Versuch zum Ausgleich einschoss. Der SVW reagierte konsterniert, während die Gäste nachlegten. In der 19. der nächste Konter, den erneut Wierz zum 1:2 abschloss. Die Gäste hatten nun ihre beste Phase und in der 21. Minute setzte Sarach-Ditte einen Kopfball nach Ecke von links an den Winkel. Ab Minute 25. holten sich die Blau-Weißen das Spiel zurück und erspielten sich mehrere klare Chancen, doch Brenneis, Klotz und L. Schmitt vergaben beste Möglichkeiten. Als Hennegriff in der 44. einen am starken Dylla verursachten Elfmeter neben das Gehäuse setzte befürchteten die Heimfans schon das Schlimmste.

Die erste Chance der zweiten Hälfte hatte der MFV, doch Dorn war bei Sarach-Dittes Freistoß auf dem Posten. Erneut übernahm der SVW das Match. In der 60. wurde Hennegriff im Strafraum gelegt, nun übernahm Dylla die Verantwortung und glich platziert aus. Danach begann die Zeit des eingewechselten Fabi Schmitt. In der 66. Minute wurde er von Dylla auf die Reise geschickt und brachte den SVW wieder in Führung. Die Gäste dezimierten sich in der Folge mit gelb-rot, kompensierten die Unterzahl aber mit viel Einsatz. Wagenschwend zog sich zurück, der Sieg schien nicht in Gefahr., nach vorne ging aber auch nicht mehr viel. In der 87. kam der MFV zu einem Freistoß 23 Meter vor dem Tor, den Sarrach-Ditte nicht unhaltbar zum 3:3 einschoss. Aber die Blau-Weißen zeigte Charakter und unbedingten Willen. Nachdem Plakinger noch Pech hatte flankte Dylla in der letzten Minute auf Fabi Schmitt, dessen Abschluß von Hammel zunächst pariert wurde, der aber den Rebound mit platziertem Kunstschuß zum Siegtreffer verwertete. 30 Sekunden später konnte der Heimsieg bejubelt werden.

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