Zehn Jahre Museum im Wasserschloss

(Foto: Liane Merkle)

Großeicholzheim. (lm) „Kaum zu glawe, abber woor, s Museum im Wasserschloss werd scho zehn Johr!“ So würde sich vermutlich der Gratulationstext für ein Menschenkind lesen lassen, doch dieses besondere „Kind“ des Vereins „Großeicholzheim und seine Geschichte“ – auch kurz als GusG bekannt und genau fünf Jahre älter feiert seinen zehnten Geburtstag zusammen mit dem Bürgerprojekt „Wasserschloss Großeicholzheim“ und doch um eine Woche getrennt mit der Museumsöffnung am 09. September – zeitgleich mit dem bundesweiten „Tag der Heimat“ und „Tag des offenen Denkmals“ von 14 bis 17 Uhr.

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Auf dem Programm stehen dann neben einem kurzen offiziellen Teil gegen 15.15 Uhr die wie immer ehrenamtlichen Museumsführungen, weiter erstmals die aufwändig gestaltete Schautafeln mit Bildern und Chroniken der örtlichen Vereine sowie die Möglichkeit, Schneekugeln mit dem Motiv Wasserschloss zu erwerben.

Wie der 1. Vorsitzende des GusG, Günter Schmitt-Haber erzählte, wurde der Verein im Jahr 2003 auf Bestreben von Helmut Kegelmann als Hauptinitiator gegründet. Zusammen mit dem Gründungsvorstand Ernst Frankenbach gelang es in kürzester Zeit, zahlreiche Mitbürger zu motivieren und historische Materialien zusammenzutragen. Mit Realisierung des Bürgerprojekts „Wasserschloss Großeicholzheim“ und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Förderverein entwickelte man ein Konzept für die Einrichtung eines Heimatmuseums in den größtenteils noch ungenutzten, aber renovierten Räumlichkeiten des Wasserschlosses.

Rechnet man die Ausrichtung von Museumsfesten, Orts- und Dorfwanderungen, Führungen und vieles mehr mit, so kommen zu den rd. 20.000 ehrenamtlichen Stunden des Fördervereins Bürgerprojekt nach Schätzung von Günter Schmitt-Haber mindestens noch einmal 20.000 ehrenamtliche Stunden der GusG-Mitglieder hinzu. Wobei die Euphorie dieser Erfolgsgeschichte bis heute anhalte.

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