Walldürn: CDU plant Gemeinderatsarbeit

Walldürn. (pm) Zur Klausurtagung der CDU-Gemeinderatsfraktion Walldürn begrüßte der Vorsitzende Fabian Berger seine Kollegen am Wochenende im Dorfgemeinschaftshaus in Gerolzahn.

Bürgermeister Markus Günther lobte in seinem Grußwort die Bereitschaft sich einen ganzen Tag der politischen Arbeit im Gemeinderat zu widmen und an inhaltlichen Themen zu arbeiten, die Walldürn aktuell und in Zukunft beschäftigen.

Die Ausgangssituation für die kommenden fünf Jahren könnte sicher besser sein, war man sich einig. So werden die Einnahmen werden voraussichtlich schlechter, außerdem seien höhere Umlagen abzusehen und darüber hinaus müsse man Großprojekte angehen, so Bürgermeister Günther.

Zu Beginn der Klausurtagung berichtete Meikel Dörr über sein neues Aufgabenspektrum innerhalb der Stadtverwaltung und die Aufgaben, die auf ihn und auf den Gemeinderat zukommen.

Die Weiterentwicklung des Verbandsindustrieparks sei aufgrund vieler Voranfragen und Erweiterungswünschen eine wichtige Aufgabe. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit verwies Meikel Dörr die Bedeutung der Online-Präsenz auch im Hinblick von Social Media. Hier fungiert Dörr als Koordinator.

Anschließend hob Berger hervor, dass man das Wahlprogramm als Arbeitspapier der Klausur zugrunde lege. In Kleingruppen wurden die verschiedenen Themen bearbeitet. In dieser ersten Klausurtagung konzentrierte man sich auf die Ausgestaltung der Kommunalpolitik für verschiedene Generationen, die Wirtschaft und Fragen rund um ein lebenswertes Walldürn mit seiner vielseitigen Vereinslandschaft.

Anschließend wurden anstehende Großprojekte diskutiert. Dabei ging es um die Untere und Obere Vorstadtstraße und die Parkplatzsituation während der Baumaßnahmen. Hier erarbeite das Stadtbauamt diverse Optionen.

Daneben gebe es einen großen Sanierungsbedarf bei innerörtlichen Straßen. Allerdings seien schnelle Lösungen nicht zu erwarten, da es mit der Fahrbahndecke nicht getan sei. Die Risiken für Kostenfallen schlummern unterirdisch, erfuhren die CDU-Räte. Denn häufig spielen die Kanäle eine entscheidende und kostenintensive Rolle, so die Erkenntnis.

Durch sogenannte Spritzdecken könne man die Straßen kostengünstig verbessern, warf Thomas Trunk ein. Durch solche Maßnahmen ließen sich Verbesserungen für fünf bis sieben Jahre erzielen.   

Die Erschließung von Wohngebieten war ebenfalls ein wichtiger Besprechungspunkt. Auch hier seien hohe Kosten zu erwarten. Ohne Investitionen müsse man jedoch befürchten, dass man in einigen Jahren kein Wohnraumangebot mehr für Neubürger und bauwillige Walldürner mehr vorhalten könne.

Bevor die Tagung endete, stellte Architekt Thomas Link laufenden Projekte vor, in die sei Büro eingebunden sei. Dabei konzentrierte er sich jedoch auf die Kernstadt.

Von der neuen Zweifeldsporthalle in der Keimstraße spannte er den Bogen bis zur Sanierung der Grundschule und des Pausenhofes.

Nach der Zusammenfassung der stimmten die Gemeinderäte das weitere Vorgehen ab. Abschließend dankte der Fraktionsvorsitzende Fabian Berger für die engagierte und konstruktive Mitarbeit.

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