16-Jährige beißt Polizist

(Symbolbild)

12-jähriges Mädchen mit 1,4 Promille aufgegriffen

Eberbach.  (ots) Wie die Polizei mitteilt, waren in diesem Jahr witterungsbedingt weniger Zuschauer beim Fastnachtsumzug in Eberbach als er erwartet. Insgesamt haben etwa 3.000 Menschen den Umzug verfolgt.

Obwohl keine Erkenntnisse über eine konkrete Gefahrenlage vorlagen, wurde das bewährten Sicherheitskonzepte der
Polizei nach den schrecklichen Ereignissen in Nordhessen, wo ein Mann mit dem PKW in den Rosenmontagszug raste, noch einmal nachgeschärft. Sämtliche bereits vorgesehenen Straßensperrungen im wurden einer nochmaligen Analyse unterzogen und Hauptzugangsrouten mit
Schwerfahrzeugen abgesperrt.

Als absolut notwendig entpuppte sich das Konzept weitreichender Jugendschutzkontrollen, die neben dem Sicherheitskonzept den Schwerpunkt des Faschingseinsatzes darstellte. In diesem Zusammenhang wurden viele Jugendliche hinsichtlich ihres Alkoholkonsums überprüft.

Unrühmliche „Spitzenreiterinnen“ waren in Eberbach ein 12-jähriges Mädchen mit knapp 1,4 Promille und eine 16-Jährige mit 2,0 Promille, die zudem Widerstand leistete und einem Beamten in die Hand biss. Beide Mädchen wurden in eine Klinik gebracht.

Gesamteinsatzleiter, Polizeidirektor Klaus Pietsch, zeigte sich mit dem
bisherigen Verlauf des Faschingseinsatzes am letzten der tollen Tage zufrieden. „Der hohe Personalaufwand hat sich aus meiner Sicht gelohnt. Das nachjustierte
Sicherheitskonzept hat gegriffen. Die Menschen entlang der Umzugsstrecken waren sicher. Wie der weitere Abend verläuft, wird sich zeigen“.

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